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Geschrieben von: Ashes
29.08.2021, 19:32
Forum: Mirhaven und Umland
- Keine Antworten

Eine Messe und geeignete magische Gegenstände? Roan hatte mal bei einem Stadtfest mitgewirkt und eben solche Gegenstände in Auftrag gegeben. Seither haben die Kinder im Waisenhaus einige Katzenohren, welche getragen echt aussehen. Für eine Weile waren auch einige Rosen in der Stadt zu sehen, welche von den magischen Pinseln aufgemalt wurden. Es gab Becher, welche Wasser den Geschmack von Säften verschiedener Sorten geben konnten. Es braucht aber neue Ideen und so nahm er sich Wu zu Hilfe. Manche ihrer Ideen waren zu gefährlich, also verwarfen sie diese. Darunter fiel der Teppichklopfer, welcher unter Umständen auch jemanden verprügeln könnte. Auch der magische Besen schaffte es nicht in die Liste. Er stellte eine Gefahr für Katzen und krabbelnde Kleinkinder dar. Mit ihrer gegenwärtigen Liste sind sie sich noch immer nicht sicher, aber ein paar der Ideen haben sie durchaus schon überzeugt. 

Roans erste Idee war eine Flöte, wo Lieder aufgespielt werden können, welche sie selbstständig wiedergibt. Wu wies darauf hin, dass solche nur von Leuten dann aufgespielt werden könnten, welche sich mit magischen Gegenständen auskannten. Eine Alternative wäre, dass es mehrere Varianten von Flöten gibt, welche jeweils drei Stücke spielen können. So kann man sich für einen Favoriten entscheiden oder sammeln.

Wu schlug kleine Spielfiguren vor, welche sich bewegen konnten. Angeblich soll eine Hin an eben solchen arbeiten. Sie schlug ihm vor, dort mal anzufragen, was er auch wird.

Jene Hin hatte Roan einst eine Angel vorgeführt, welche die gefangenen Fische gleichzeitig tief gefroren hatte. Der Vorteil ist, dass die Fische noch eine Weile länger frisch bleiben. Es stellt sich die Frage, ob der vorübergehende frischhaltende Effekt sich genug lohnen würde, um sich eine Angel zu holen. Fischvergiftungen konnten durchaus eine ernste Sache sein und auch wenn sie in einer Hafenstadtlebten, könnte es durchaus sein, dass die Fische mal zu lange lagen bevor sie verarbeitet wurden.

Dann war da noch der selbstrührende Löffel. Hm....hatten sie den beim letzten mal nicht auch schon gehabt? So richtig sicher war er sich da nicht, aber es klang nach einer guten Idee. Im Haushalt gibt es viel zu tun, da wäre es schön, wenn die Milch von selber nicht überkocht.

Hier am Wasser konnten schonmal raue Winde herrschen, aber es gab genauso sehr heiße Orte auf der Insel. Wu schlug daher einen Fächer vor, welcher von alleine arbeitete. Vom Prinzip her dem Löffel nicht unähnlich.

Gab es für die Kinder beim letzten Mal Katzenohren, wollte Roan nun etwas Kreativeres (Damit meinte er die Tätigkeit) für Kinder, wenngleich diese Idee durchaus für jeden von Nutzen sein konnte. Die unendliche Malkreide in verschiedenen Farben. Ob für die Tafel oder für den Pflasterstein. Ob kleine Kunstwerke oder zum markieren. Die Kreide würde nicht leer werden und noch dazu war sie einfach zu entfernen.

Wu schlug vor, das Sortiment um einen Stift zu erhöhen, welcher in mehreren Farben malen und schreiben konnte und um einen Tintenstift, also anders als eine normale Schreibfeder, welche andauernd in die Tinte getunkt werden musste.

Eine Idee, welche Roan gerne umsetzen würde, aber recht schwierig klingt, sind die Vorleseaugengläser. Ob der träger schlichtweg nicht lesen kann oder er kein gutes Augenlicht hat, die Augengläser lesen ihm die Schrift vor, auf welche die Augen gerichtet sind. Es müsste sich natürlich auf die verbreitetste oder die beiden verbreitetsten Sprachen beschränkt werden.

Wu schien sehr von ihrer Idee der Klingelrune angetan zu sein, so wie sie grinste. Was meinte sie wohl mit "Die Kinder werden es lieben?" Ein Klopfen konnte überhört werden, wenn zu zaghaft geklopft wurde, der Bewohner schwerhörig oder das Haus zu groß war. Draußen an der Tür wäre eine Rune zum berühren angebracht. Nach dem Auslösen klingelte eine Gegenrune, welche im Gebäude beliebig platziert werden konnte.

Der nächste Gegenstand auf der Liste war die private Schatulle. Natürlich kam Roan auf eine solche Idee, der Paranoiamage. Die Schatulle würde sich nur mit dem korrekten Passwort öffnen und dieses muss gesprochen werden. Einbrecher würden vergebens nach einem Öffnungsmechanismus suchen.

Lustig, aber bestimmt auch unterschätzt sind immerwarme/ immertrockene Socken. Ist das Schuhwerk nicht richtig dicht oder ist es schlichtweg zu kalt, können sie einen langen Marsch wesentlich angenehmer gestalten.

Mit langen Märschen und Reisen hat auch Wus salzender Löffel zu tun. Bestimmt müsste er vorher mit Salz aufgefüllt werden, aber unterwegs kann so recht einfach jede Speise gesalzen werden, indem mit dem Löffel darüber gestrichen oder darin gerührt wurde. Er zieht kein Wasser, worin sich das Salz in Wohlgefallen auflösen konnte.

Wu war auch von der alten Idee mit den Katzenohren angetan und schlug vor, dass nun Hunde oder Füchse dran sein sollten und am besten noch mit Schweif. Es sprach nichts dagegen.

Wenn sie nicht schon so viele Ideen für Kinder gehabt hätten, wäre ein weiterer Vorschlag ein Taschenfeuerwerk gewesen, nur eben ohne Explosion, rein illusionär. Aber wieso nicht? Kinder liebten Lichterspiele und warum sollte es nicht auch Erwachsene geben, welche daran Spaß hatten? Die Idee kam Roan, weil es einst am Dojo ärger gab. Es hieß, dass das Feuerwerk eines Mannes den Bewohnern Angst einjagen würde. Naja, es war laut, bunt und sehr unbekannt. Vermutlich hatte es die ein oder andere Person wirklich erschreckt. Es sollte mehrere Einsätze am Tag schaffen können, da es nicht viel mehr als Tanzende Lichter war.

Natürlich brauchten sie möglichst viele Ideen. Aus ihnen würden sie jene auswählen, welche sie am besten fanden.

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Geschrieben von: Chocobo
29.08.2021, 19:31
Forum: Valgard
- Antworten (14)

Sich klein machend, möglichst unauffällig durchschritt Joséphine, ein unbekanntes Gesicht, die Stadttore von Valgard. Ein Bauernmädchen, könnte man auf dem ersten Blick meinen, vielleicht eine simple Arbeiterin, auf der Suche nach Anstellung.
Nachdem sie sich bei Eyrik einquartiert und etwas den Schmutz der Reise von den Stiefeln geklopft hatte, schlang sie ihre Büchertasche über die Schulter und machte sich auf, um die Stadt zu erkunden, ein Gefühl für die neue Umgebung zu bekommen.

Sie lief die Straßen der Stadt ab, alles was ihr als Außenstehende frei zugänglich war. Ihr Augenmerk lag vornehmlich darauf die Händler der Stadt zu begutachten, die Hauptumschlagplätze zu finden, zu schauen was für Waren im Umlauf waren. Die Blockade durch die Piraten hatte bestimmt allem einen Dämpfer verpasst, aber Gold floß immer.

Es floß auch zwischen den Ritzen der Gesellschaft, deswegen suchte sie gleichzeitig nach Anzeichen für die etwas zwielichtigeren Geschäfte. Zinken an den Häuserwänden, Handzeichen zwischen Händler und Kunde, Leute die in Hinterzimmer durchgewunken wurden. Sie schaute nach einer Eintrittskarte zu der Schattenseite jeder Stadt.

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Geschrieben von: Durgarnkuld
05.08.2021, 00:15
Forum: Mirhaven und Umland
- Antworten (8)

Nachdem die befreiten Lathanderbauern mittlerweile in den Splittertalhöfen angesiedelt worden waren, gab es kürzlich einen prägnanten Zwischenfall.
Die Bauern meldeten sich aufgeregt bei Anbruch des Tages, als Lathanders Morgenkrone die Schatten vertrieb, bei den Patrouillen der Templer, als eine bewusstlose, krampfende Kamilah unweit ihres bezogenen Quartiert ausgefunden worden war.
Lodwig hatte im Anschluss das Gebiet noch mit seinem Wolf Wolf abgesucht, aber nur weiter nördlich schwere Schritte auffinden können, die sich mit der Zeit verloren.

Ein Bericht ging an die Priesterriege.

Leopold Schwertzell schrieb:
Dringlich!

Die Tay Kamilah Aziz wurde heute morgen bewusstlos aufgefunden vor dem zugewiesenen Hof von Tanja Gerst und Randolf Lüttersmorg, offenkundig vergiftet.
Nach Angabe der Bauern hatte sie sie schon zuvor besucht und versprochen, ihre Familien zu kontaktieren in der alten Heimat Valgard.
Auch Anduin Stolzenbach, unser Priester Lathanders, bestätigt, dass sie vor einer Weile in seinen Messen zugegen war, nachdem sie bei dem Abzug aus Valgard noch unter Schaulustigen geweilt hatte.

Heute Abend erwachte sie. Trotz der Heilung des Giftes, wirkte sie wie eine gebrechliche alte Frau, schwächer werdend.
Wie sie mir mitteilte, steht sie unter dem Einfluss eine Geas, der sie nach ihrer Gegenwehr nun dahinrafft.
»Hilf der glorreichen Nation Valgard und ihren Vertretern nach bestem Wissen und Gewissen die entflohenen Bauern Randolf Lüttersmorg und Tanja Gerst hinzurichten.«

Sie wird binnen weniger Tage vermutlich sterben, wie ihr fragiler Zustand zu beurteilen ist.

An alle mächtigen Priester:
Bereitet bitte unverzüglich den Bruch eines solchen Geas vor, um sie sobald wie möglich davon zu befreien.


Eine anschließende Befragung über die genauen Umstände all dessen sollte ebenso erfolgen.

Gez. Leopold Schwertzell, Getreuer des Leidenden Gottes

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Geschrieben von: Corres
18.07.2021, 02:24
Forum: Technik
- Keine Antworten

1.

  • Neverwinter Nights 2 installieren 
  • Mask of the Betrayer installieren
  • Storm of Zehir installieren


2. a) Patchen: 
  •  Voicepatch und dann einen nach dem anderen Versionspatch.
  • bis Version 1.23.1765. Dazu jeweils Patchdatei laden und in den NWN2 Ordner verschieben. .../Programme (x86)/Atari/Neverwinter Nights 2
  • Ich habe jeden Patch einzeln ausgeführt und nach jedem Patchen den Updater neu gestartet. (NWN2Launcher - Update)
  • Damit er von der Festplatte patcht muss man die Steuerungstaste (STRG/Ctrl) halten während man auf Update drückt
  • Patches können z.B. im NeverwinterVault geladen werden: NeverwinterVault Patches
      
    b) Ich habe gehört, dass die GOG Complete Version schon auf dem letzten Stand ist. Man kann 2a somit überspringen.


  1. Amdir Dateien laden  Download
  2. Das Archiv entpacken
  3. Die einzelnen Dateien auf die Ordner verteilen. Dieses mal der NWN Ordner unter BENUTZER/Dokumente/Neverwinter Nights 2/ + entsprechender Unterordner
  • amdir.tlk Datei in den /tlk Ordner
  • .hak Dateien in den /hak Ordner
  • .trx Dateien, cache.dat, guid.gff, ror_waterfall_sa_01.SEF nach  /modules/Amdir_Insel_der_Hoffnung (Ordner "Amdir_Insel_der_Hoffnung" anlegen)
  • campaign.cam, oberwelt.wmp und die .tga Dateien kommen nach  Campaigns/Amdir Campaign (Ordner "Amdir Campaign" anlegen)
    Ausführlich steht das im alten Forum unter Technik - Probleme beim Einloggen. Aus dem ich das entnommen habe.


4. a) 
  • NWN2 Launcher starten und Spielen drücken
  • Mehrspieler auswählen
  • Benutzername und Kennwort eingeben und anmelden (ich glaube hier ist nur der Benutzername für Amdir wichtig, da die offiziellen Anmeldeserver nicht mehr laufen)
  • Direkte Verbindung auswählen und "server.amdir.de" in die Server IP Adresszeile eingeben, Passwort frei lassen (also nichts eingeben) und verbinden.
  • Kurz warten, dann einen Charakter erstellen oder auswählen und auf Amdir spielen.

  b) Man hat einen "Amdir" Knopf im Hauptmenü. Dann darauf drücken. Leider ließen sich bei mir heute die Amdir Setup Dateien nicht laden.

//EDIT Admins - das Setup funktioniert nur noch zum Teil, da wir das Bauprogramm/Code nicht haben, Server sind falsch: http://server.amdir.de/Downloads/AmdirSetup.exe

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Geschrieben von: Lisk
17.07.2021, 00:41
Forum: Silberwache
- Keine Antworten

Auszüge aus dem Bericht der Wächter zu dem Mord im Nordviertel:

- Es handelte sich um einen Doppelmord. Opfer: Arnold Brecht (24), Veteran des Orog-Krieges und dessen Verlobte Sieglinde Schneider (22), Schneiderin
- Fundort war in einem Hinterhof unweit ihrer Bleibe
- Die Frau wurde mittels einem einzelnen Schwertstich von vorn in Herzregion getötet und wurde über einer Wäscheleine hängend vorgefunden. Blut war nur dort zu finden.
- Der Mann wurde mit Gesicht im Wasser des Wäschezubers daneben aufgefunden, in dem er augenscheinlich ertränkt wurde. Er wies neben mehreren älteren Brandwunden am Körper (mutmaßlich aus dem Krieg) eine frische am Hals auf
- Der Schrei stammte aus dem Mund der Finderin. Von der Tat selbst will Niemand was bemerkt haben.
- Nachträglich angefügt wurde noch ein Anhänger, wie sie die Soldaten von Kriegsminister de Tyrael im Orog-Krieg trugen, auf der Dienstnummer, Name und Gottheit (Torm) stehen. Er wurde im Wäschezuber aufgefunden.

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Geschrieben von: Lyraee
16.07.2021, 21:16
Forum: Stammtisch
- Antworten (3)

Raúl:



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Geschrieben von: Ashes
13.07.2021, 21:13
Forum: Stammtisch
- Keine Antworten

Ich habe kürzlich jemanden gefragt, ob ersichtlich ist, welche Störung ich mit Roan ausspiele. Die Antwort war nein, aber auch, dass die gemeinte Störung schwer zu spielen und zu erkennen sei, wenngleich ich typische Symptome ausgespielt hätte. Daher entschloss ich mich, euch zumindest outgame aufzuklären.

Da es in diesem Thread ja um Inspiration geht, möchte ich als erstes klären, woher mir die Idee kam. Der Zusammenhang zum Ingame dürfte nicht schwierig herzustellen sein, da ja so viel belastendes geschieht, dass ein Mensch früher oder später krank werden muss, zumindest ist das meine Meinung. Dahinter steckt aber noch mehr. Ich beschäftige mich gerne mit Kriminalgeschichten, wobei ich mich immer sehr darüber freue, was Forensik, Psychologie und saubere Polizeiarbeit leisten können. Zwar glaube ich nicht, dass alles immer so läuft, wie es sollte, aber ich vermute einfach mal, dass sich im Großen und Ganzen die Polizisten sehr stark reinhängen, um die Bevölkerung zu schützen. Was sie leisten, könnte ich nicht aufbringen. Einer der bekannteren Heldinnen ist Kriminalpsychologin Benecke, welcher ich recht gerne zuhöre. Sie hat mich auf die Idee mit der posttraumatischen Belastungsstörung gebracht, es ist auch schließlich das nahe liegenste, wenngleich es leicht zu verwechseln sei mit anderen Störungen. Meistens aber redet sie über Psychopathie und Kindesmissbrauch. Ich nehme mal an, weil es zum einen das ist, was die meisten interessiert und zum anderen, weil es zu den häufigsten Störungen gehören dürfte, auf die sie in ihrem Fachgebiet trifft. 

Die zweite Inspiration habe ich wieder mal aus dem Kriminalmanga Switch, aber warum das da nun geholfen hat, schreibe ich später. Wie fängt eine posttraumatische Belastungsstörung an? Entweder es kommt zu einer unvorhergesehenen schwer zu bewältigenden Lage oder die Person unterschätzt die Belastung und so kommt die Störung schleichend zustande. Unfreiwillig erinnert sie sich immer wieder an diese Erlebnisse und vermeidet sie vielleicht sogar. Hier ein paar Beispiele:

Die Doku, welche ich letztens im Discord mit den Worten "Versuche ich mit Roan auszuspielen" reinsetzte, erzählte unter anderem die Geschichte einer Polizistin, welche kaum noch aktiv ist. Sie hörte das Arbeiten auf und vermied auch manch Anderes, was sie wieder in diese Lage brachte. Dadurch hat sie es nie verarbeiten können und besonders schlimm finde ich, dass sie im Stich gelassen wurde. In ihrem Fall war es wohl so, dass sie die Belastung unterschätzte. Sie hat bestimmt recht damit getan, die Arbeit nicht weiter auszuüben, welche sie so belastete, hätte aber Hilfe gebraucht, um das Erlebte zu verarbeiten.

Mein Mann, ich und meine große Schwester hatten einen Autounfall. Meine Schwester meinte später zu mir, dass ich die Situation gut gehandhabt hätte und sie jederzeit wieder mit mir mitfahren würde. Scheinbar meinte sie das mit dem wieder mitfahren ernst, allerdings machte ich den Fehler, den fast jeder begeht...der Versuch, auszuweichen in einer Schrecksituation. Jedenfalls hatte ich Angst, wenn ich an das Autofahren dachte und mein Mann hatte auch seine Probleme. Wir stiegen in das Auto und fuhren durch die Stadt. Einige Zeit später kam dann eine Autobahn dran. Es hatte sich gar nicht erst richtig zu einer PTBS ausprägen können, da wir die Angst dabei verarbeitet haben. Und da mein Mann bei mir war, fühlte ich mich auch viel sicherer, so verhält es sich mit vielen meiner Herausforderungen. Gedankliches Hände halten.

Die gestrige Situation hat mir gezeigt, wie gut es war, mir keine Obduktion anzuschauen. Es ist nicht echt und deswegen wird es mir schon nicht so an die Nieren gehen? War da nicht dieses Schwein und da ging es auch? Fehleinschätzung: Es wurde mir in den Gedanken zu echt, was sicherlich durch eine detaillierte Umschreibung wesentlich schneller geht. Gut, dass Roan doch kein Forensiker geworden ist, so sehr ich auch die Arbeit der Kriminalisten schätze. Wird daraus gleich eine PTBS? Eher nicht, aber der Punkt in diesem Erlebnis war, dass ich nicht die Reißleine gezogen habe, was ich hätte tun sollen. Es ist ein klassisches Beispiel für das Unterschätzen einer Belastung.

Mehr fallen mir gerade leider nicht ein und zwei davon waren noch nicht einmal eine Belastungsstörung, haben aber durchaus gezeigt, wie sowas anfangen kann. Vielleicht setze ich noch etwas herein, wenn mir was einfällt.

Was sind Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung?
Unwillkürliches Erinnern und Vermeidungshaltung hatten wir ja schon, genauso wie Angst, was gerne mal bis zur Paranoia reicht. Nervosität und Zittern der Hände sind beispielsweise ein äußerlich deutlicher Hinweis auf das Symptom, wie auch Reizbarkeit. Dann gibt es noch etwas, was wir gerne als ein Abstumpfen wahrnehmen. Woanders habe ich mal Verflachung der Gefühle als Umschreibung gelesen.

Wie hat es sich bei Roan geäußert? Er hatte ganz zu Anfang, als ich wieder zu spielen anfing, bereits die Vermeidungshaltung und entschuldigte sich damit, dass sie ja zusammen ja schon viel erreicht hatten, was aber auf negative Reaktion traf, dass rein gar nichts, sich gebessert hätte und dass weiter gekämpft werden müsse. Mit Sätzen wie diesen oder auch mit einem "Wir brauchen dich dringend", treibt man Roan weiter an. Er verwehrt sich fast nie und möchte niemanden im Stich lassen. Das führt dazu, dass er sich auch selber zwingt, weiter zu machen, denn eigentlich haben diese Stimmen alle recht. Wer mächtens ist, sollte helfen, denn wenn nicht sie, wer dann bei solchen Katastrophen? Bei einer PTBS tauchen die Symptome bei einem Schlüsselreiz oder erhötem Druck auf. Weil es aber sein kann, dass jemand völlig Handlungsunfähig wird in einer solchen Situation, habe ich mir für Roan überlegt, dass er das verflachen der Gefühle bis zur Kälte hin dann ausprägt, wenn es schlimmer wird. Das war die Idee aus Switch. Kai Kanaki hat dort allerdings eine Multiple Persönlichkeitsstörung aufgrund des Traumas entwickelt, was bei Roan nicht so ist. Das Switchen ist aber trotzdem bei beiden eine Art Schutzmechanismus, welcher sie noch handlungsfähig hält, wobei ich mir da nicht ganz sicher bin, wieviel Antrieb eine Person aufbringen kann, wenn die Emotionen ganz so stark unterdrückt werden. Also anstelle des Wechselns in eine andere Persönlichkeit, findet bei Roan der Wechsel in ein anderes Symptom statt.

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Geschrieben von: Citlalcolotl
13.07.2021, 00:00
Forum: Silberwache
- Antworten (2)

In dieser Akte werden zusammenhängende Fälle rund um die Erpressung und mögliche Entführung von Raul Monteros gesammelt

Berichterstatter: F. Geneva von Erlenberge
Vergiftung
Geschädigter: Raul Monteros
Zeugen: unter anderem Almeras de Tyrael, Kamilah Aziz, später Bethsaba Geneva von Erlenberge, Tork Kupferbart


Am x.x.xx (~1.7.2021) feierte Ehrwürden de Tyrael im silbernen Drachen seinen Ritterschlag, dabei war auch Raul Monteros Gast und bekam von einer Schankmaid Rum eingeschenkt, den ein "älterer, freundlicher Herr" als "Lieblingstropfen" des Geschädigten vorbei gebracht hatte. Dem Geschädigten wurde dies aber nicht mitgeteilt und so nahm er offenbar eine Art "Gift" zu sich. Wie Maga Aziz später heraus fand befand sich darin ein Spinnensekret, welches im Körper des Geschädigten kleine Spinnen schlüpfen oder entstehen ließ, die ihm seine Kraft rauben. Hr. de Tyrael versuchte ihn mittels Magie zu heilen, was dazu führte, dass einige dieser Spinnen durch geplatzte Äderchen in den Augen ausgeschieden wurden und er noch schwächer wurde. Die Spinnen konnten bei dem Schock nicht eingefangen werden. Daraufhin wurde die Rumflasche genauer untersucht und auf dem Etikett eine Nachricht gefunden, die auf Zhentarimart verschlüsselt war. Die Nachricht besagte, dass Hr. Monteros alleine zum Anleger in Lestrann kommen solle, wenn er geheilt werden wolle, da der Schreiber das Gegenmittel habe. Begleiter würde die Person einzeln ausschalten.
Als am Tag danach Fr. Geneva von Erlenberge, Hr. Tork Kupferbart und ich davon erfuhren, wurde versucht Spinnen magisch zu fangen während ein Zauber zur Krankheitsheilung die Parasiten austreiben sollte. Dieses Mal entstanden noch mehr Wunden, wodurch sie ausgestoßen wurden, es konnten einige in Phiolen eingesammelt werden. Alle, welche auf den Boden fielen, starben und die Gefangenen blieben nur wenig länger am Leben. Dabei kam ebenso heraus, dass die Spinnen eine große Resistenz gegen Magie besitzen und ihre Eier oder dergleichen befanden sich vermutlich schon länger im Körper des Geschädigten. Weitere Forschung an den Proben wurde dem arkanen Orden und Fr. Aziz überlassen. Hr. Monteros selbst plante sich unter Überwachung dem Erpresser zu stellen bevor die Spinnen ihn auffressen.
Am Ende der Untersuchung tauchte zudem noch ein älterer Mann in einfacher Kleidung, mit Bart, Lachfalten, Strohhhut und Wanderstock (siehe angehängte Zeichnung) auf und bat an Hilfe zu rufen. Er bot Hr. Moteros aus seinem Flachmann an und sprach von Rum aus nördlichen Gefilden als seinem Lieblingstrunk. Vermutlich war dies der Erpresser oder er hatte mit ihm zu tun, was jedoch nur Spekulation ist.

Brand und Mord bei den Butterbloms
Geschädigte: Familie Butterblom
Zeugen: unter unter anderem Lueith
(6.7.2021)
Das Haus der Familie Butterblom soll in Flammen gestanden haben, die Eltern verstarben aber nicht aufgrund des Feuers. Unter anderen Fr. Lueith fand Hr. Butterblom als Untoten umherwandern, somit erlöste sie ihn und er wird aktuell im Kelemvortempel untersucht. Von seiner Frau sollen nur Teile geborgen worden sein. Die Tochter Bella konnte offenbar entkommen und wird nun in Mîrhaven versorgt. Fr. Lueith fiel zudem auf, dass ein Pferd mit Zeichen der Ritterin von Stahlberg am Hof stand.

Beschwörung Infernaler Kreaturen, tätliche Angriffe durch Doppelgänger?
Zeugen: Lueith, Dreufang Schmiedebergen
Fr. Lueith hatte zuletzt noch einen Brief von Hr. Monteros erhalten, dass er sich dem Erpresser stellte und man ihn aufhalten sollte, wenn Hr. Monteros wieder gezwungen werden würde für Tyrannos mordend und dergleichen zu agieren. Fr. Lueith und Hr. Dreufang machten sich nach ihm auf die Suche und trafen jemanden am Fischstand im Nordviertel, welcher wie er zunächst aussah und wirkte. Dort sprachen sie ihn an und im Verlauf des Gesprächs erwähnte er, dass er einigen Leuten einen Besuch abstatten wollte: Fr. Aziz, Fr. Aria, Familie Butterblom, Telodur. Fr. Lueith fragte darum genauer nach der Tragödie bei den Butterbloms und die Person benannte die Bauern, die durch den Vorfall am Lathanderschrein aus Valgard entkommen waren, als mutmaßliche Täter.
Schließlich wollte die Person weiterziehen und ließ sich nicht davon abbringen, da kam es zum Handgemenge, bei welchem die Person ein infernales Monster auf Unbeteiligte hetzte. Die Person war zäh und schnell sowohl gegenüber Zaubern als auch körperlichen Angriffen, konnte aber letztlich festgesetzt werden. Dabei erkannte Fr. Lueith, dass jene Person jünger ausgesehen habe als Hr. Monteros. Er wurde in die antimagische Zelle gebracht, konnte aber alsbald durch Sprengung/Verbrennen der Mauer mit mutmaßlich grünem Feuer entkommen. Nach Experteneinschätzungen gehen die magischen Fähigkeiten des Täter über die normaler Sterblicher hinaus und er stellt eine große Gefahr für Mirhaven und im Besonderen für oben genannte Ziele dar..

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Geschrieben von: Chocobo
09.07.2021, 23:52
Forum: Gilden und Gruppierungen
- Keine Antworten

Aufgrund der Geschehnisse um den abgebrannten Bauernhof und dem Treiben des (wieder) finsteren Rauls, wurden vermutlich vermehrt verfügbare Templer zum Wachdienst bei den Gehöften und Lehen in Lestrann eingeteilt. Aria als Rekrutin wurde eine Nachtschicht zugeteilt, in der sie Patrouille im Splittertal laufen musste.

Am nächsten Tag gab sie dann folgenden Bericht bei ihren Ranghöheren ab:

Wie mir aufgetragen war, wanderte ich durch die Splittertalhöfe und hielt die Augen offen, ob sich irgendwo verdächtige Gestalten herumtrieben. Ich begegnete dabei den Söldnern Lueith und Dreufang (nicht-verdächtige Gestalten) und tauschte mich kurz mit ihnen über die aktuelle Lage aus, ohne dabei meine Wachaufgabe zu vergessen!
Ihre Nerven lagen so blank, dass sie selbst im leisesten Windrascheln Gefahr hörten. Mir konnte die unheimliche Atmosphäre der Nacht natürlich nichts anhaben, aber ganz unbegründet war der Verdacht nicht. Ein seltsames Röcheln und Stöhnen drang an unsere Ohren, dem wir gemeinsam folgten. Auf der Rückseite eines nahen Hauses wurden wir einer wankenden, zerrissenen Gestalt gewahr.
Ich sprach sie an, aber sie reagierte erst, als Dreufang sie an der Schulter packte. Es war Svörtje Butterblom, der Hausherr des vor kurzem niedergebrannten Gehöfts! Er sah verbrannt aus, hatte milchig-blinde Augen und stöhnte wortlos mit schlaffem Kiefer. Seine Erscheinung und der Umstand, dass er sich sofort in Dreufang verbeißen wollte, als der ihn umdrehte, ließ vermuten, dass wir es mit einem Untoten zu tun haben. Ich bestätigte dies mittels eines Heilzaubers, der eindeutig Schaden verursachte und Lueith fällte die Überreste des armen Mannes mit ihrer Klinge.
Ich alarmierte die anderen Templer vor Ort und nach kurzer Absprache wurde der Rest des Dorfes durchsucht. Es wurden sonst keine unmittelbaren Gefahren gefunden.
Die Leiche ist wie üblich in die Obhut des Kelemvor-Tempels überbracht worden. 

~ Rekrutin Aria Fhirn

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Geschrieben von: Nachtengel
08.07.2021, 23:59
Forum: Mirhaven und Umland
- Antworten (40)

Cla'ali wollte Raul im Schatten begleiten zum Treffen  des Attentäters. Leider kam eine dringliche Angelegenheit dazwischen . So versucht sie den Spuren zu folgen. Diese führten sie nach Lestrann. es war sehr schwer Spuren von Raul zu finden. Unterwegs fand sie Spuren von einer meisterlichen Fallen. Die reste sammelte sie in einem ihrer Beutel.
Die Brücke über den Wasserfall war zerstört und sie hangelte sich über ein Seil rüber und auch zurück. Dort dann verließen sie ihre Kräfte und sie stürtzte ab.

Dank ihrer Verbundenheit mit Daemyril, die ihr schon mal das Leben rettete, wurde sie von ihrer treuen Gefährtin wieder gerettet.
Es dauert über einen Tag lang bis sie sich etwas mit Solonors Hilfe erholt hatte und sie zurück laufen konnte. Aber der Weg war lang und so schickte sie ihren Schatten los um ihre Freunde zu ihr zu führen. Sie hoffte dass dieser Lueith finden würde und sie es verstehen würde und sie zu ihr führen würde um gemeinsam Raul zu finden.

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