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In den Wäldern
#11

Der wachsende Setzling hatte keine Möglichkeit, Findriels Redefluss zu entkommen!

Nicht, dass es aussah, als wollte er dem entfliehen. Das Wesen, das von Tag zu Tag wuchs, lauschte dem Grünhaar augenscheinlich interessiert, auch wenn die hölzerne Mimik nicht viel verriet. Die Augen wirkten dafür umso ausdrucksstärker und ab und wann – Findriel hatte den Eindruck, dass es sein mochte, wenn freudige Erregung das Wesen packte – leuchteten die Augen blau-silbrig auf, die Herbstkrones magisches Harz, das er im letzten Akt zur Reinigung der Welt überlassen hatte.

Sprachlich war es schwierig. Druidisch sprachen auch Baumhirten und Sylvan-Wesen im Normalfall nicht. Eine wahre Geheimsprache der Druiden, die sich auch je nach Ost- oder Westlage nicht so gut verständigen konnten.
Sylvan war dagegen schon eher ein Anknüpfungspunkt. Ab und wann knarzte das Wesen einen Laut. Zustimmung oder Ablehnung. Nachhaken. Es schien sehr bestrebt um den Schutz, von dem auch Findriel berichtete. Als wäre es eine heilige Pflicht.

Erkennen stellte sich bei den genannten Baumhirten nicht ein. Hier war offenbar etwas neues, ein neues Bewusstsein ins Leben getreten dank Findriels Bemühungen. Der Name Frühlingserwachen wurde überdacht, abgewägt. Knarzend gab der Setzling schließlich einen Tag später seine Zustimmung.

Als Pflanzenwesen, was es auch tatsächlich war, konnte sich der Druide auch vermittels des Zaubers verständigen. Etwas anders war da die Kommunikation, aber lief ein wenig besser als das gebröckelte Sylvan. So saugte der Waldwaid nicht nur die Wasser und Nährstoffe auf, sondern auch die Geschichten. Und der grünhaarige Kara-Turer hatte durchaus den Eindruck, dass er damit schneller wuchs. Es würde einige Zehntage dauern, aber von dem Zwerggewächs erhob sich das Wesen nach und nach etwa Menschen-Groß. Womit es auch ausgewachsen wirkte und fähig umherzuwandeln.

Ein Deut ging umher auf die geheiligten Kreise der Druiden.

Beschützen?
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#12

Fin war froh, dass der Name Frühlingserwachen genauso gut gefiel wie ihm selbst. Und das er diese Entscheidung nicht übereilt getroffen hatte freute ihn ebenso. Das bedeutete, dass er Entscheidungen sorgfältig abwägte ehe er entschied. Zumindest die Eigenheit sich dabei viel Zeit zu lassen hatte er mit den alten Baumhirten gemein. Und so lächelte Fin als die Entscheidung getroffen war, etwas was er leider in der letzten Zeit ein wenig eingebüßt hatte, so viele schlimme Dinge waren geschehen.

Das sich kein Erinnern bei dem Wesen einstellte, als er die Namen erwähnte war nicht überraschend für ihn gewesen. Seinem Glauben nach war jedes neue Leben im Kreislauf der Wiedergeburt eben das ... ein neues Leben. Wie sollte man sonst auch unbelastet von jeder Menge Altlasten ein schönes Leben führen können. Naja, und falls andere eben doch recht haben sollten, so liefe das Ganze ja eh völlig anders ab.

Und so versorgte er das Pflanzenwesen weiter mit Nährstoffen und einer ganzen Menge Informationen, teils wichtiger Art, teilweise auch völlig belanglos.

Als die Zeit gekommen war und er fähig war umherzuwandeln lächelte Fin aufmunternd und freudig zu Frühlingserwachen und als er wegen dem Beschützen in Richtung des Druidenhains fragte überlegte Fin kurz. Ja, er hatte ihm von dem Zirkel erzählt, auch wenn wohl die meisten, die Fin von dort kannte nicht mehr hier waren. Dann nickte er, schließlich war es ein Ort, der es wert war, beschützt und bewahrt zu werden. Gleichzeitig versuchte er aber Frühlingserwachen noch etwas zu erklären. Er wollte ihm vermitteln wie er es sah:

Frühlingserwachen ... du kannst diesen Ort gerne beschützen, es ist jedoch deine Entscheidung. Wesen wie wir, die wir die Natur und das Gleichgewicht wahren sind auch frei unserem Her ... *kurz stoppte er und grinste* ... unserem Harz zu folgen. Wesen wie wir beschützen stets das, was uns wichtig ist. Und dabei ist es uns im Grunde genommen völlig egal, was andere davon halten. Letztlich ist es ja deine Entscheidung, denn du wirst mit den Entscheidungen leben. Was ich damit sagen will ist ... wenn du diesen Ort beschützen möchtest freut mich das. Wenn du dich, da du dich nun fortbewegen kannst, umsehen möchtest so tue das. Es gibt eine Menge zu sehen. Die Calaneth ist ein friedlicher Ort voller Leben. Und solltest du ein anderes Ziel haben so frage ruhig. Wenn ich kann werde ich dich dabei so gut es geht unterstützen.
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#13

Beschützen.

Knarzte das Erwachen nach Findriels längerer Erklärung nur. Ob er davon irgendetwas verstanden hatte und überhaupt so viel Freiheit in sich verspürte, blieb der Deutung der harzigen Augen Blicke überlassen.
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#14

Lueiths Nachricht, machte sie sich zur Enklave auf, um ihr die neuesten Erkenntnissen über die Seuche zu berichten. Sie gab Lueiths Informationen und auch das Erlebte mit den Raben weiter.       <
Nach Lueiths Nachricht machte sie sich auf den Weg zur Enklave auf um die Erkenntnisse und die Nachricht, die sie über die Krankheit gewonnen hatten, weiter zu geben.  Sie hoffte, dass sie gemeinsam neues Wissen und Vorschläge finden würden um die Krankheit besiegen zu können.orm SatioSie gab auch Lueiths Nachricht eiternen und auch das Erlebte mit den Raben weiter.
 
Zitat:Ich habe die Hoffnung, dass man unter den weisen Männern und Frauen der Natur, etwas finden könnte, das weiterhilft.
Vielleicht existiert etwas, das das Ungeziefer beeinflusst - den Wirt aber nicht schädigt.
Ein Rauchkraut vielleicht, das direkt in der Lunge wirken kann.
Gewöhnliche Kräutermischungen haben nicht geholfen - es müsste wenn dann wohl etwas weit spezielleres sein - sofern überhaupt ein Gewächs existiert, das uns helfen kann.
Aber wer, wenn nicht die Kundigen aus den Wäldern, könnten soetwas wissen oder fündig werden.
Der Sprachwurm ist, wie wir mittlerweile ja wissen, empfindlich gegen Hitze.
Wärme wie von Tee oder Dampfinhalation genügen nicht - wohl aber die Einwirkung von Feuer - sollte diese Information die Smaragdenklave noch nicht erreicht haben.

Cla'ali - auch meine Dornen stechen
Dory - Faust Yondallas
Meree Schattendachs - Stadtwache
Torgga - Haela Splendarrkuld arglar a agland nos lar!


 

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#15

Die Enklave hatte von den besorgniserregenden Entwicklungen ebenso gehört – für sie stand außer Frage, dass es kein natürlich vorkommender Parasit sein konnte. Keiner der Ältesten hatte je von dieser Art Wurm gehört. Womöglich war es eine magisch kreierte Seuche, die dem Elfenvolk gewidmet war? Die Smaragdenklve warnte stets vor den Auswüchsen, die arkane Magie treiben konnte, wenn man sie nicht anleitete.

Arron Eichhorn brachte bei Cla'alis Bericht das seltene Feuerkraut ins Gespräch. Dies wuchs in vulkanischen Regionen, manchmal wohl auch im Unterreich. Es selbst florierte in der Hitze und sorgte für saubere Atemluft. Angeblich verarbeiteten Völker des Unterreichs es auch weiter zu brennenden Getränken. Womöglich könnte man daraus einen Ansatz entwickeln für einen heilsamen Sud? Mit dem Untergang der Ascheinsel müsste man dafür wohl tauchen oder an einer sicheren Stelle ins Unterreich nahe des Untergangskraters.

Ansonsten gab es einige Älteste, die sich an die Macht magischer Kreaturen erinnerten.
Ein Phönix wäre vielleicht ein heilsamer Retter. Die Berührung ihrer Federn und Kämme konnte heilsam wie verzehrend sein.
Gesehen hatte man diese legendären Kreaturen schon lange nicht mehr, aber vielleicht lebte einer in der Wüste? Viel war dort bis heute unerforscht, nicht zuletzt wegen der illusorischen Einflüsse des Blauen Drachen.
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