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Krankheit oder Fluch
#61

Der letzte Handel lag etwa zwei Zehntage zurück – selbst ihre eintretenden Symptome zu Beginn hatten sie wie viele nicht geschreckt. Es handelte sich um eine aufwendige Skulptur von dem Elfenhelden Tethir im Kampf gegen zwei Rotwyrme.

Susanna hatte bei ihrem letzten Kauf in Elboria, der sich recht gut deckte mit dem Auftreten ihrer eigenen Symptome vor 25 Tagen, besagte Skulptur erworben von elfischen Künstlern des Herrscherhauses Baelfam'lyth.
Darüberhinaus dann noch einige schöne Spiegel, Ketten, ein paar Zierdolche, Elfenwein, neueste Gedichte aus der Feder von Far'wyn Albentrug, seines Zeichens ein mondelfischer Künstler, der verstummt war vor etwa einem Jahrhundert. Ob durch einen Fluch, eine Krankheit, Liebeskummer … keiner wusste es zu sagen! Daher waren seine Werke, die erst mit dem Vorlesen des ersten Kunden Farbe bekamen, sehr begehrt. Insbesondere ein Erstexemplar, das bis dahin niemand gehört hatte.

Die übrigen Sachen waren von Lueith bekannten Händlern am Elboria-Markt.
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#62

Protokoll der Untersuchung des verstorbenen Hin Hildebrand
(Spekulationen sind als solche angegeben)

Die Untersuchung fand am XX des Tarsakh diesen Sonnenlaufs im Kelemvortempel Mirhavens statt. Anwesend waren Hochwürden von Erlenberg, Priestern N. B aus Neu-Hohenbrunn, die Dame Geneva von Erlenberg, Herr Tor Kupferbart sowie Wu Hou vom Arkanen Orden.

Der verstorbene Hin Hildebrand, Mitglied der Gemeinschaft Neu-Hohenbrunns, verstab vor X Tagen durch Ersticken an der seltsamen Krankheit, deren Untersuchung diese Körperbetrachtung dient.

Hildebrand zeugte vor ca. drei Ritten die ersten bekannten Symptome (belegte, schwere Atmung am Morgen). Vor (X+3) Tagen kehrte er nach Neu-Hohenbrunn zurück, bereits in der zweiten schweren Symptomstufe (Blutauswurf, schwere Atmung, Ringen um Luft). Kurz darauf erlag er im Beisein seiner Familie und Freunden der Krankheit.

Eine genauere Fallstudie seines Krankheitsverlaufs ist nicht möglich, da Hildebrand seiner Pfad gemäß als Späher und Kundschafter die Tage in der Wildnis und bei dem Kundschafter der Elfen verbrachte. Er wurde zurückgebracht, als die Symptome nichts anderes mehr zuließen. Der Verlauf folgt aber den anderen bekannten Verläufen.

Spekulation: Warum Hildebrand nun als einer der ersten verstab könnte daran liegen, dass er dem Ursprung in der Wildnis mehr ausgesetzt war als den anderen Erkrankten, die z.B. im Orden tagtäglich leben.
Der Bezugspunkt zu Personen, die in der Wildnis zu tun hatten, ist ein, leider noch nicht geklärter, Verknüpfungspunkt.
Interessant ist hier auch die Sachlage im Orden, bei der neue Infektionen (Symptome Stufe 1) nur mehr selten vorkommen im Moment.



Ergebnisse der Körperbetrachtung (Untersuchungsart):

- Hildebrands Körper zeigte keine Anzeichen normaler Krankheiten oder Gifte (magisch und per Heilkunde untersucht).

- Es zeigten sich keine aktive Magie oder Interaktionen mit dem magischen Gewebe (magische Analyse).

- Die Haut ist seltsam hart und zeigt kristalline Strukturen. Das betrifft den Oberkörper bis zu den Armen und Händen sowie dem Rachenraum. Ab dem Magen ist die Kröber wieder den Umständen entsprechend normal.Auch die inneren Organe ab dem Zwerchfell scheinen normal.(Körperliche Untersuchung über Heilkunde)

- Im Rachenraum zeigen sich fadenartige kristalline Auswüchse aus der Lunge kommend (körperliche Untersuchung).

- Die Brust ist normal beharrt aber regelrecht hart kristallisiert worden. (körperliche Untersuchung)

- eine Art Pfropfen versperrte auf Höhe der Sprechflügel die Luftröhre. (körperliche Untersuchung)

- unter der Haut der Brust ist die gesamte Lunge mit einer kristallinen, harten bernsteinschimmernden Substanz überzogen und ausgehärtet. Mit Feuer bzw. einer heißen Klinge war diese Struktur am besten aufzubekommen. (körperliche Untersuchung)

- Herausgeschnittene oder -gebrochene Stücke der Substanz weißen Reste des Lungengewebes auf. Es handelt sich also um eine Verhärtung. Das kann den Blutauswurf der Erkrankten erklären. (normale Untersuchung)

- Brocken der Substanz verpulvern bei starker Hitzeeinwirkung. (alchemistische Untersuchung)

- in den Bernsteinschimmer konnten gegen das Licht kleine, wurmähnliche Wesen erkannt werden. Diese reagierten in diesem Fall aber nicht auf direkte Heilmagie.

Spekulation Heilmagie und Medizin:
Den berichteten Schaden durch Heilmagie bei Erkrankten kann also weiterhin sowohl an diesen Wesen und einer Interaktion mit (Heil)Magieliegen oder das die Heilmagie versucht, Gewebe zu regenerieren und das sofort in den Kristallüberzug „wächst“ und dabei sofort wieder zerschnitten wird. Die Medizin z.B. von Findriel dagegen zeigt Wirkung gegen die Symptome, weil sie kein zerstörtes Gewebe an der Stelle, wo der Kristallüberzug schon sitzt, zu regeneriert.
Der Orden erhält eine Probe aus dem Kristall inkl. Der Wesen.


- die größte Anzahl dieser Wesen und die größte Härte zeigte der Kristallpfropfen, der die Luftröhre auf Höhe der Sprechflügel verschloss. Aufgrund der Konzentration der Wesen und der Härte wurde noch kein weiterer Versuch damit unternommen. Das Objekt befindet sich derzeit im Kelemvortempel.


Spekulation Ursprung:
Der Ursprung der Krankheit dringt in Rachenraum und Lunge ein. Die noch geringe Anzahl und Ausbreitung der Erkrankung spricht gegen eine einfache Luftübertragung. Entweder erfolgt die Übertragung durch besondere Umstände (in der Wildnis zu Beginn) oder die Opfer müssen eine bestimmte Voraussetzung haben. Im Orden überwiegen (natürlich) die Magieanwender. Nicht-Magieanwender sind nach derzeitigem Stand eindeutig in der Unterzahl (es fehlen hier noch Zahlen aus Elboria) und hatten nachweislich Kontakt zu Magie Anwendern.

Zu den besonderen Umständen müsste eine Untersuchung in der Wildnis erfolgen, hier bei Hildbrands nachweisbaren Gefährten unter den Spähern und Kundschaftern Neu-Hohenbrunns und Elborias.

Auch bei den Druiden um Ilthaar und Findriel sowie in Elboria müsste hier nachgeforscht werden.

Interessant ist im Orden: beide zwergischen magieanwendenden Mitglieder zeigen keinerlei Symptome. Auch sind nach dieser Datenlage keine erkrankten Zwerge bekannt.

Vielleicht erfolgte nach dem noch unbekannten Ursprung eine Weiterverbreitung nur an bestimmte veranlagte Opfer, also eine Kombination beider Theorien. Das könnte die derzeitige Datenlage mit erklären.


Spekulation Krankheitsverlauf:
Nach der Infektion beginnt die Kristallisation. Ob die Wesen der Auslöser sind oder ein Symptom ist noch unklar. Auch ob es in der Lunge beginnt und sich am Ende am Sprechflügel zentriert oder umgekehrt.

Die ersten schwachen Symptome deuten auf ersteres hin, erst ab Stufe zwei kommen Sprechprobleme hinzu.

Eine Konzentration der Wesen genau dort und die Härte erinnert an eine Art Kokon am Ende des Prozesses. Aber vielleicht stoppt der Tod des Kranken den weiteren Verlauf dort.
Dann wären wir Sterbliche nicht das ursprüngliche angedachte gesuchte Opfer.

Das Ende ist wohl der Erstickungstod durch eine vollstände Verschließung durch den Kristallpfropfens.
Gäbe es im letzten Moment eine Möglichkeit, die Luftröhre irgendwie noch ein Stück weit freizuhalten, könnte das Erkrankten im Endstadion etwas Zeit verschaffen. Da die Lunge bis zuletzt zu funktionieren scheint. Wäre eine andere Möglichkeit im Sterbensfall vielleicht eine Punktierung und irgendwie magische Luftzufuhr.


Hiermit endet dieser Teil der Untersuchung.

gez. Wu Hou

Es folgen Ergänzungen der anderen Beteiligten.
((bitte Nachtragen bei Bedarf))
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#63

Maga Wu hatte Kamilah versprochen, nach der Untersuchung die Ergebnisse mit ihr zu teilen. Während diese im Nachgang den Ausführungen lauschte und ihr als Schreiberin dabei half, alles zu Papier zu bringen, ratterten die Zahnräder im Kopf.

Wenn diese Würmer magieresistent sind, war an der Vermutung von Svanya vielleicht doch etwas dran, dass eine Verbindung mit Rauls Befall bestand. Die Symptome waren zwar nicht gleich und Raul nicht ansteckend, aber ein merkwürdiger Zufall, dass zur gleichen Zeit zwei Arten von magieresistenten Parasiten auftauchten.

Interessanter war für sie aber der Aspekt der Kristallisierung. Mit morbider Faszination ließ sie sich alles genau beschreiben. Dabei fiel ihr etwas ein, was sie in ihrer Ausbildung gehört hatte, überliefert aus einer Zeit, als Thay noch ein Teil von Mulhorand war. Es gab dort damals eine Variante des Fleisch zu Stein-Zaubers, die das Gewebe kristallisieren ließ. Man verwandelte sich buchstäblich zur Salzsäule. Das Gegenmittel dagegen war aber ein schlichter Stein zu Fleisch-Zauber. Das heißt, theoretisch, sollte dieser auf kristallisiertes Gewebe wirken!
Wenn das klappt, würde es zwar nur das Symptom bekämpfen und nicht die Ursache, aber vielleicht ließe sich damit bei den schlimmsten Fällen Zeit erkaufen. Das ganze müsste natürlich noch experimentell abgeklopft werden und man müsste sehr genau drauf achten, ob mit der Methode nicht entartetes Gewebe entstehen würde. Vorzugsweise sollten Lebend-Versuche dann nur an jenen durchgeführt werden, die ohnehin nichts mehr zu verlieren hatten.

Kamilah teilte diese Überlegungen mit Maga Wu und fügte auch eine Notiz in den Berichten für die restlichen Epidemie-Forschern an.

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#64

Lueith nahm sich diese Gedichte von Far'wyn Albentrug vor.
War die Dame Saddler in Elboria vielleicht einer solchen begehrten Erstfassung habhaft geworden?

Charakter:
-Lueith Larin Elavin Raernean-
~Amathiél Vilkashiat~
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#65

In Elboria gab es Tumult im Tempel der Seldarine. Raunaeril Hessarion, sonst ein ruhiger, uralter Sonnenelf, sah mit Schrecken auf die Forschung an dieser Baustelle.
Druiden und Menschenmagier. Nie wieder, so viel stand für ihn fest.
Zorn und Abscheu zierte sein Gesicht, als er begann die tote Mondelfe so gut es ging wieder herzurichten.

Kamilahs Einfall, den ähnlich sogar auch Roan und Ilthaar gehabt hatten, nun aber besser fundiert mit jemandem, der aus fernen Landen solche Magie auch kannte, würde sich sicherlich prüfen lassen, wenn jemand einen Kandidaten fand oder man erstmal einige Proben des Kristalls damit bezauberte. Es schien ein nicht unschlüssiger Ansatzpunkt. Auch wenn natürlich alles davon abhing, ob der Kristall Fremdkörper war oder Gewebe ersetzte, wie Wu überlegte. Die Ergebnisse bei zusätzlich gewachsenem Kristall wären … abscheulich.

Lueith besah sich einige der Gedichte. Davon waren zwei auch versiegelt, was wohl darauf hindeutete, dass sie diese edlen Erstausgaben waren. Das Siegel zeigte – keinen Raben. Aber einen Schlüssel mit wundersam verziertem Bart und einer Mondsichel im Griffstück. Vielleicht der Schlüssel zur Stille, der sich Far'wyn verschrieben hatte?

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Die Zeilen waren voller Gefühl, elfischer Kunst und in Espruar zweifellos noch viel bewegender. Eine berührte Seele könnte da glatt ein paar Tränen vergießen. Am meisten entfalteten sie sich, wenn die Lettern nicht nur gelesen, sondern laut gelesen würden, wie jedes Gedicht eben auf Verlautbarung pocht.
Sie waren so gesehen nicht magisch. Nur die Magie der dichterischen Worte. Die Gedichte waren den Abrechnungen nach auch jüngste Werke oder zumindest jüngst auch verkäuflich. Der Mondelf arbeitete scheinbar ungetrübt vom Stillwerden Elborias weiter.
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#66

Abschriften 
Nach dem Verfassen ihres Protokolls sandte Wu auch diesmal eine Abschrift alle Personen, Siedlungen und Institutionen, die daran beteiligt waren bzw. an die sie bereits ihre Ergebnisse aus dem Orden gesandt hatte.


Im Orden
Müde und fast am Ende ihrer Kräfte hatte Wu aber noch eine Sache zu tun:
im Arkanen Orden will sie umgehend nach Rücksprache mit den Magistern einen dringenden Forschungsauftrag starten: (*)

"Wie kann man den Erkrankten helfen, wenn der Erstickungstod kurz bevor steht?"

Für dieses Projekt bittet sie dann offiziell per Boten um die Mithilfe der Heilkundigen des Hospitals und der Wirker göttlicher Magie des Kelemvortempels und der anderen Priester in Mirhaven. Der Orden werde sein Wissen, seine Köpfe und Gold sowie Material und Räumlichkeiten bereit stellen, soweit notwendig.

Der Forschungsauftrag:
Im Fall des drohenden Erstickungstodes der Erkrankten durch ein Verschließen der Luftröhe kann jede gewonnenen Lebensstunde Rettung bedeuten. Wie können wir - magisch und per Heilkunde - die Erkrankten im letzten Stadium am Leben halten - und wo wäre die Grenze der Bemühungen?

Erste zu prüfende Ideen - alle als gefährlich einzustufende Versuche sind vor dem Machen im Orden abzuklären!

Magie allgemein: Kann Körpermagie die Luftröhre umgehen? Z.B. der Wasseratmen? Verwandlungen?

Heilkunde: Kann die Brust durch eine erhitze Holnadel durchstochen werden und wie kann man lebensspendene Luft dem Erkankten dann zuführen?

Heilkunde: Kann ein Hohlstift die Luftröhre länger freihalten? ((eine Art Tubus))

Sollten Patienten in diesem Stadium in Schlaf vesetzt werden um den Luftverbrauch zu reduzieren?

Alchemie: Reagiert die Kristallstruktur neben Hitze auf Salzwasser? ((Wenn ja, Idee Erkrankte dann mit Wasseratmen in Meerewasser zu legen))

Beschwörungen: Können Luftwesen irgendwie helfen?

Magie: könnte z.B. ein Versetzen in die Ätherebene etwas helfen? Tests könnten aber gefährlich für den Patienten sein.

Spekulation: Großflächige Körperverwandlungen könnten einen ähnlichen negativen Effekt zeigen wie Heilmagie - wenn die Kristallsubstanz nicht mitverwandelt wird. Tests dahingehend zu gefährlich? Verwandlung in eine körperlose Gestalt?


Durchführung:
Der Orden übernähme dann die nötige Logistik.
Alle tatsächlichen Versuche müssten in Einverständnis mit Patienten erfolgen und durch den Orden als Schiedsinstanz (nach Rücksprache mit den anderen Institutionen) genehmigt werden.

(*) Sollte der Orden nicht mitziehen, wird Wu Roan informieren -auch darüber dass sie dann eben eingemächtig Hilfe bei den obigen Institutionen sucht - alle Konsequenzen tragend. Soweit Wus geplante und eventuell statende Aktion, wenn SL Okay gibt. Ansonsten weitere Reaktionen nach kommender, vom SL beschriebener Sachlage
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#67

Im Bereich Verwandlungsmagie konnte Kamilah mit Expertise helfen. Sie wusste bereits zu sagen, dass Wasseratmung nur erlaubte, Luft durch Wasser zu ersetzen, es musste trotzdem eine ungehinderte Atmung möglich sein. Andere Zauber, etwa um die Atmung komplett zu umgehen, waren bei einer ersten Recherche, die sie im Vorfeld selbstständig schon durchgeführt hatte, nicht aufgetaucht. Es gab einen Zauber der freien Atmung, aber sofern sie sich richtig erinnerte, verhinderte der nur das Eindringen von Partikeln und Schadstoffen, die das Atmen erschwerten.

Sie war auch gleich ein erstes Versuchsobjekt, denn sie hatte auch während ihrer Erkrankung Ganzkörper-Transformationen verschiedenster Art eingesetzt, von Humanoid zu Humanoid oder auch in etwas komplett anderes wie einen Drachen, um schnell von A nach B zu reisen.
Sollte sich körperliche Verwandlung genauso wie Heilmagie auswirken, würde sie bei ihrer häufigen Nutzung eine rapide Verschlechterung ihres Zustands bemerken, schneller als andere Fälle.

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#68

Das Triumvir(go)rat beriet sich, ebenso die Fachschaften.
Es wäre natürlich sehr gut, wenn die Akademie zeigen könnte, dass sie in solchen Lagen ein wichtiger Pfeiler Mîrhavens war. Dass der Schatten der Vergangenheit nicht über ihnen hing.
Andererseits hatte man eher andere Forschungen als Heilkunde im Lehrplan, teilweise auch nicht die rechte Ausrüstung, Befugnisse … die Chance, dass etwas schief ging und das komplett auf den Orden zurückfiel, die verrückten Magier mal wieder, wurde als zu groß eingestuft, um es im Orden selbst als Zentrum durchzuführen.
Man würde aber Helfer, die mitforschten, gerne in die Tempel oder das Hospital schicken, um die Fälle weiter zu untersuchen.

Der infizierte Gnomen Großmeister Knarl Fitzelbrix nahm Wu aber auch kurz beiseite. Die Lage war weit ernster als ursprünglich ersichtlich. Sollte man daran weiterarbeiten, musste man vorsichtig und umsichtig sein. Jeder Fehlschlag könnte reichlich negative Konsequenzen haben. Nicht nur für den Ruf der Akademie. Wenn man Konsequenzen tragen wollte, wäre da bei Todesfällen womöglich mit schlimmsten Strafen zu rechnen. Verbannung, Hinrichtung, Magie-Ausbrennen.
Sie musste sich absichern, versuchte der quirlige Gnom ihr einzubläuen. Am besten war es, wenn offizielle Stellen wie die Tempel es auf ihre Kappe nahmen oder der Fürst selbst einen Forschungsauftrag bewilligte. Alles andere war … sehr riskant. Womöglich nötig, aber dennoch riskant.

Wu bekam also ihre etwas schwammige Antwort auf ihren ersonnenen Forschungsauftrag.

Kamilah hatte in ihren Wandlungen bisher keine Besserung verspürt. Das mochte an gewählten Formen aber auch liegen. Wenn sie tatsächlich öfters als junger Drache umherdüste, nahm aber die Zahl der Drachenjäger sprunghaft zu. So lange war keiner mehr gesichtet worden und dann noch einer, den man fangen und abrichten konnte! Herrlich.

Was vielleicht aber ebenso bemerkenswert war für Kamilah: abgesehen von dem einen sprunghaften Anstieg nach der tempusitischen Massenheilung, war ihr Zustand seither stabil. Keinerlei Verschlechterung.
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#69

Nachdem der Orden sich geäußert hatte, ergänzte Wu ihre vorherigen Schreiben an die anderen Institutionen(*) Mirhavens um einen weiteren Brief mit dem Inhalt, dass der Orden in dieser Sache einer bedrohlichen Krankheit es für besser hielte, dass diese Anstrengungen und Forschungen unter der Federführung der Tempel stattfänden, der Orden dann aber mit all seiner Kraft und im Rahmen seiner Möglichkeiten MIthelfen werde.

Die Tempel seien ein Bindeglied aller Miravener und zusammen mit der alltäglichen, harten Arbeit der Hospitalkräfte in dieser Lage der geeignetste Kritallisationpunkt aller Anstrengungen. Könnte man zudem die offizielle Unterstützung des Fürsten gewinnen, würde dies allen Mut machen und Kraft geben, die Krise zu bewältigen.

Eine weitere Ausarbeitung dieser gemeinsamen Anstrengungen unter Führung der Tempel wäre dann der nächste gemeinsame Schritt.


Wu merkt persönlich noch an, dass es wohl nur eine Frage der Zeit ist, bis die Bevölkerung die Krankheit wirklich als Gefahr realisiere und eine gemeinsame Anstrengung, bei der es um den Kampf für das Weiterleben von erkankten Mitbürgern und Gästen/Verbündeten der Stadt gehe, ein Bollwerk gegen Angst und Unsicherheit sein kann.
Aber sicher, so schließt sie ihre eigenen Anmerkungen, haben sich die Priester der Stadtgottheiten darüber auch schon Gedanken gemacht und werden ihre eigenen richtigen Entscheidungen treffen. Ein einzelner Pfeil kann leicht zerbrochen werden, ein Bündel Pfeile hält stand.


(* wenn es über/mit einem SC gehen soll, im Fall der Tempel wäre Hochwürden von Erlenberg Wus erster Adresat des letzten und diesen Briefes. Und Wu steht für SC/NSC-RP-Termine bereit )
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#70

(15.07.2021, 14:27)Samy schrieb:  Die Tempel seien ein Bindeglied aller Miravener und zusammen mit der alltäglichen, harten Arbeit der Hospitalkräfte in dieser Lage der geeignetste Kritallisationpunkt aller Anstrengungen. Könnte man zudem die offizielle Unterstützung des Fürsten gewinnen, würde dies allen Mut machen und Kraft geben, die Krise zu bewältigen.

Knarl gackerte doch angetan von Wus findigen Worten. Die Ordensleitung war mit der überarbeiteten Fassung durchaus zufrieden und es meldeten sich bisherige Helfer der Shou auch für das anliegende Unterfangen.
Bisher war die Angst in Mîrhaven tatsächlich sehr gering, da die Todesfälle sich sehr bedeckt hielten. Aber ihre Vorhersage war zweifellos korrekt, dass sich das schnell ändern konnte.
Entschlossenes und zügiges Vorgehen wie dieses wies einen Weg für einen Ausweg.
Denn während all dem starben weiter Bewohner Elborias. Der Zählung nach war es auf insgesamt 38 Elfen und 10 Halbelfen angestiegen mit konstanten Todesfällen anderer Völker.
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