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[RP Archiv] Die Prüfung
#1

Caladuris schrieb:

Rückblick

Vor Wochen hatten Camio , Fin und Maria eine sonderbare Begegnung im Dornenwald
sie bekamen eine Aufgabe zugewiesen hier sind ihre Erlebnisse

Svanya Kren - Klerikerin, Feldscherin und Draconi
Findriel Silvanis - grüner Druide und Feenfreund

Wer den Himmel auf Erden sucht hat im Erdkundeunterricht gepennt.
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#2

Findriel schrieb:

Fin hatte das seltsame Gefühl gehabt, er müsse in den Dornenwald gehen, irgend etwas hatte ihn dorthin gerufen. Als er dort ankam, waren auch Maria und Camio dort. Als sie versammelt waren erschien neben den vielen Tieren, die dort zugegen gewesen waren auch noch ein Gargyl. Dieser schickte die drei auf eine Aufgabe im Namen Silvanus'. Ihre Aufgabe sollte aus mehreren Rätseln bestehen, die sie vor die verschiedensten Aufgaben stellen würden. Doch gab es eine Bedingung. Sie durften niemand anderem von der Aufgabe erzählen oder sich Hilfe zum Auffinden bei anderen suchen. Das würde keine leichte Aufgabe sein.

Dolch 1 - 'NISSEWSAD' - 'DAS WISSEN'

Zu 5. liegen wir hier
die Köpfe rot, die Füsse klein
3 große Wächter bei uns sind
unsere Freunde braun und flink
kein Leid ihnen geschehen darf

Bereits dies erste Rätsel stellte sie vor eine schwere Aufgabe. Scheinbar würden sie mehrere dieser Dolche finden müssen, alle mit einem Namen ... ein paar Worten die rückwärts geschrieben waren und bei denen es sich, so kam Fin inzwischen die Idee, um die letzte Aufgabe handeln würde, die sich erst ergeben würde, wenn sie alle hatten. Nach einer ganzen Weile Grübelns und Einmischung der anwesenden Tiere glaubten sie den ersten Ort in etwa erahnen zu können ... die Adlerküste hinter dem Silberwald, wo rote Blumen wuchsen ... Mohn. Dort sollten sie friedlich das fehlende Stück finden. Dort angekommen wurden sie auch fündig und mit dem nächsten Dolch / der nächsten Aufgabe sowie einigen Geschenken belohnt.

Dolch 2 - 'UDTSEDNIF' - 'FINDEST DU'

Nicht nur edle Tropfen warten hier
geboren aus Freude und Trauer

Beim zweiten Dolch, waren sie erst auf den Trichter gekommen, dass sie in einer Taverne suchen mussten. Zumindest war die Idee gut, doch Camio und Maria kam die Idee, dass es sich bei den Tränen der Adeligen um Edelsteine handeln könnte und eventuell deren Fundort der nächste Anlaufpunkt war. Fin fiel ein, dass er von einem Händler mal gehört hatte, dass Bernstein als Träne der Götter von einem Händler bezeichnet worden war schlug dann vor zur südlichen Küste zu reisen, an dem er ein paar Bernsteinadern kannte. Also wurde Camio 'gesattelt' und es ging in rasendem Tempo Richtung südlicher Küste, doch als sie an die Wegbiegung zwischen der südlichen Küste und Hohenbrunn kamen erschien eine Gestalt, die in ihrem Weg 3 Königstränen, ebenfalls Edelsteine deponierte und die drei auf ihren Irrtum hinwies. Also sollte es zum Fundort der Königstränen gehen ... in Richtung der Eisriesen. Mit viel Glück, dem Beistand Silvanus' und ein paar Unsichtbarkeitsstäben gelang es ihnen schließlich weit genug in die Höhle vorzudringen und dort an einer Königstränenader den nächsten Dolch aufzuspüren.

Dolch 3 - 'UDSAW' - 'WAS DU'

Hoch in der Luft über allem erhaben
die Füße auf dem Boden
am Fuß des Tempels warte ich auf dich
nutze die Schwachstelle des Feindes rate ich dir

Es lag Fin als erstes der Rätsel wirklich, denn er wusste sofort von welchem Ort die Rede war, schließlich war er erst ein paar Tage zuvor dort gewesen. Welch Glück, dann Maria und Camio waren bei diesem Rätsel eher ratlos und vertrauten Fin erneut, der beim letzten Rätsel auf der falschen Fährte gewesen war. Doch diesmal lief es besser.
So reisten die drei in Richtung der Zwerge durch die Wüste hinauf zum Aufstieg des Drachen. Auf dem Weg dorthin wurden sie eine Weile von einer Schneeeule verfolgt, die scheinbar besondere Freundschaft mit Camio schließen wollte, doch Fin konnte zusammen mit donnernder Hilfe Silvanus' Schlimmeres verhindern. Als sie weiter vordrangen trafen sie auf etliche Trolle, deren Schwäche sie wie im Rätsel nutzten, um an ihnen vorbeizukommen. Oben erreichten sie den windigen Hügel mit dem Tempel, an dem Fin einige Tage zuvor einem Magier geholfen hatte Kontakt zu den Windgeistern zu erlangen. Dort erschien auch der nächste Dolch.

Dolch 4 - 'REDNI' - 'IN DER'

Am verfluchten Ort, der einst in hoher Pracht lag,
weit vom Tageslicht entfernt,
bewacht von Geistern die verflucht zur Wacht
findest du mich bei dem Engel der mich bewacht
kommt nicht ohne die junge Druidin die kürzlich unfreiwillig nach Amdir gebracht

Auf dem Dolch war zum einen von einer jungen Druidin die Rede, die gegen ihren Willen hergebracht worden war, sie aber bei der nächsten Aufgabe würde begleiten müssen. Die drei rätselten eine Weile doch ohne großen Erfolg, wer gemeint sei. Das lag hauptsächlich daran, dass sie die Betreffende noch gar nicht getroffen hatten bisher. So machten sie sich eher unverrichteter Dinge auf gen Heimat, den beschwerlichen Abstieg des Berges in Kauf nehmend. Zum anderen war von einem Ort die Rede, der seinen ehemaligen Glanz verloren hatte. Nach einer Weile waren Camio und Maria überzeugt, dass nur die Auen gemeint sein konnten, da der Sumpf, den Fin vorschlug nie Glanz hatte. Tja, einmal mehr zeigte sich für Fin, dass er noch beileibe noch nicht alles auf Amdir zu Gesicht bekommen hatte.

Was die junge Druidin anging hatten Camio und Fin aber eine interessante Begegnung mit einer jungen Elfe, die von Drow nach Amdir entführt worden war namens Ruaavin. Nachdem sie sich erst vor den beiden noch mit Blut der Trolle bedeckten Druiden mit ihren Waffen und Schutzzaubern gefürchtet hatte und Caladuris, der hier auch zugegen war, wenig begeistert davon war, legten die beiden ihre Waffen ab und ließen auch ihre Schutzzauber, wie die Rindenhaut fallen. Es dauerte eine Weile und ein längeres Gespräch mit ihr bis Fin überzeugt war, dass wohl sie gemeint war, selbst wenn sie meinte keine Druidin zu sein. Doch ein anderes Problem zeichnete sich ab, wie sollten sie sie überzeugen mitzugehen, schließlich wollte sie keiner der beiden dazu zwingen.

Ein paar Tage später fand Fin eine kleine Steppenwölfin vor. Sie war verletzt und Fin entschied der kleinen Fähe zu helfen. Also näherte er sich vorsichtig und ruhig und nach kurzer Zeit ließ sie sich auch von Fin helfen. Er heilte ihre Wunde mit der Hilfe Verenestras und eines seiner Heilzauber und langsam schloss sich die Wunde. Den Kaninchenschenkel, den Fin noch gebraten dabei hatte verschmähte die kleine Wölfin allerdings und biss/zwickte ihm in den Arm bevor sie in Richtung Calaneth verschwand. Etwas später sagte Ruaavin Fin, sie würde ihm helfen , würde aber noch mehr über Camio wissen wollen. Wie immer verbürgte sich Fin für seinen guten Freund und versicherte Ruaavin, dass er nicht mehr Malar diene und auch keine Bestie sei. Leider halfen die Probleme in letzter Zeit in dieser Richtung nicht gerade. Trotzdem bot Ruaavin an, den Druiden zu helfen bei ihrer Aufgabe und mitzugehen, allerdings wolle sie erst noch einmal mit Camio reden wollen.
Nachdem nun aber endlich die Schwierigkeiten mit Camios Wandlung ausgeräumt waren konnte es nun endlich weitergehen.

So trafen sich Camio, Ruaavin und Fin in der Calaneth, um ein kurzes Gespräch zu führen und sich auf die Suche nach dem nächsten Fundstück zu machen. Für die Auen und die dort lebenden Geister hatte Fin ein wenig 'aufgerüstet' und sich auch bereits ein Provisorium für seinen Speer gebaut, um seine schleuder an ihm befestigen und das Ganze als Art 'Stabschleuder' nutzen zu können. Nachdem den dreien von den Geistern des Waldes ein Startschuss zur Suche gegeben wurde in Form von wirbelnden Blättern zogen sie los. Während Fin einmal mehr auf Camios Schreckenstiger-Rücken bequem gemacht hatte liefen die drei los in Richtung Schiff, um zu den Auen überzusetzen. Die Reise zum Schiff genoss Fin regelrecht, er amüsierte sich zum ersten Mal seit einer Weile einfach königlich und jauchzte mehr oder weniger den ganzen Weg hin zum Schiff. Auf demselben ging es den beiden anderen allerdings dann eher nicht so gut. Im Gegensatz zu Fin, der schon eine Menge Zeit auf verschiedensten Schiffen während seines langen Weges von Kara Tur nach Amdir zugebracht hatte, vermochte die See die beiden anderen eher dazu zu bringen sich neben Gedanken auch ihr Essen nochmals durch den Kopf gehen zu lassen. So waren sie umso erfreuter endlich in den Auen angekommen zu sein. Selbst dieser Ort hatte sie bemerkt und so bebte die Erde. Nachdem sie das Rätsel nochmal gelesen hatten war Camio überzeugt, dass sie in den Tempel unterhalb der Auen gehen mussten. So machten sie sich vorsichtig und zaghaft auf den Weg. mehrmals bedrängt von den Geistern, die hier ihr Unwesen trieben. Nach einigen Umwegen fanden sie einen Zugang und gingen hinunter. Dort hörten sie Stimmen, die wie die Stimmern von Kindern klangen und sie neckten, sie sollen einen Schlüssel finden, um tiefer zu gelangen. Allen dreien gefiel es in dem Tempel nicht mit den Geistern, die überall lauerten. Fin traf das alles ziemlich, erinnerte ihn der Ort doch an den Tempel, in den er damals eingekehrt war, um einen Schrein der Dämonenschwestern zu reinigen. Die Stimmen, die vielen Türen und Gegner, kein schöner Ort für einen Druiden. Nach und nach gelangten die drei aber immer tiefer in den Tempel, bis die Stimmen ihnen einen Hinweis gaben. Die geisterhaften Stimmen stammten von Geistern, die an diesem Ort gefangen waren, bis jemand den Engel erwecken würde. Schließlich erreichten die drei die Engelsstatue aus dem Rätsel. Aus den Edelsteinen zum Fuß der Statue löste sich ein weiterer Dolch ... und noch etwas anderes geschah, der Teil eines Amuletts entstand und schwebte auf Ruaavin zu. Während Camio und Fin anfangs angespannt darauf reagiert hatten spürten alle drei aber gute Gefühle von dem Amulett ausgehen. Auch auf ihm war eine Inschrift zu finden. Sie lautete, wenn man sie rückwärts las 'Im dunklen Schrein sollt ihr beten und nachdenken'. Um sich damit und dem Rätsel des Dolches näher auseinander zu setzen machten sich die drei aber erst einmal wieder auf zurück zum Steg, um von diesem eher ungastlichen Ort zu entkommen. Dort erfuhren sie aber auch, dass die geisterhaften Stimmen, die sie im Tempel gehört hatten nun frei seien und von Naturgeistern stammten, die nun wieder zu gedeihen und wachsen anfingen. Glücklich darüber lasen sie die Inschrift des Dolches.

Dolch 5 - 'TSHCUS' - 'SUCHST'

Von Großen bewacht liege ich im Schatten
am Eingang zum Reich der Schlangen,
ein Tropfen des Lebens gegeben
eines Wesens das unschuldig und rein nichts Böses gemacht
in Liebe freiwillig gebracht,
mich aus dem Sand befreit

Das war zuviel für Fin. Er brach beinahe völlig zusammen. Er kauerte sich zusammen, klang das Ganze eben so, als sollten sie als nächstes den schrecklichsten Ort aufsuchen, den Fin jemals zu Gesicht bekommen hatte. Jenen Tempel, in den er damals mit anderen wegen den Dämonenschwestern gegangen war. Er erinnerte sich an die Stimmen in seinem Kopf, die ihn damals dazu bringen wollten seine Freunde anzugreifen, an die rotglühenden Augen überall ... und an sein Versagen Elona und Caladuris zu zeigen, dass man in jedem Falle voll auf ihn zählen konnte. Hätte ihm Ruaavin nicht gut zugeredet, so wäre er dort sicherlich eine ganze Weile zusammengekauert sitzen geblieben. Schliesslich überwand er seine Panik und die drei bestiegen das Schiff zurück in Richtung Elboria und der Calaneth.
Allerdings nagte die ganze Zeit ein Zweifel in Fin, dass sie die bevorstehende Aufgabe nicht würden bewältigen können.

Die Vier trafen sich an der Rose, einer Taverne nahe der Wüste. Neben Camio, Ruaavin und Findriel, war diesmal auch wieder Maria dabei. Nachdem der Wortlaut des letzten Dolches nochmals durchgelesen worden war, machten sich die Vier langsam auf den Weg in die Wüste. Ruaavin und Maria hielten sich weiter hinten während Camio und Findriel einen Wettbewerb daraus machten, wer die meisten Hydras auf dem Weg zum Tempel erledigen würde. Etliche Hydras und eine Menge Friendly Fire später erreichten sie den Tempel innerhalb der Wüste. Fin lief der kalte Schauder den Rücken runter als sie dort ankamen. Für ihn war dieser Tempel der unschönste Ort, den er je besucht hatte und er war, wenn auch nur kurz, bereits einmal in seinem Leben am Hofe der Unseelie gewesen.

Einzig die Tatsache alleine, dass in dem Text von 'am Eingang' und nicht von drinnen die Rede war munterte ihn auf. Sie fanden schließlich auch auf der linken Seite des Tempels im Schatten einen Busch, der scheinbar trotz der schlechten Bedingungen keine Probleme damit hatte an Wasser zu gelangen. Ruaavin begab sich sofort zu dem Busch, in dessen Schatten. Findriel versuchte es indes mit etwas frischem Wasser vom Wasserfall in Elboria. Er wollte es dem Baum weiter erleichtern und es war im Rätsel ja vom Quell des Lebens die Rede gewesen. Seiner Meinung nach musste es um Wasser gehen. Das bewirkte zwar dass der Busch und das Wasser was er ausgegossen hatten kurz bläulich durchscheinend schimmerte, aber nicht, dass sich der nächste Dolch zeigte. Also musste wieder das Rätsel her. Da fiel es ihnen nochmals auf, es war von Blut die Rede, im Grunde waren sich alle einig, dass Ruaavin am ehesten rein sei ... naja vielleicht bis auf Ruaavin. Camio war sofort bereit ihr Blut für sie zu vergießen, was Silvanus aber offensichtlich kein bisschen gefiel, so dass Camios Wunde an seiner Seite wieder aufging und weiter vor sich hinblutete. Findriel stellte schließlich seinen Stiefeldoch zur Verfügung und nach einigem Zögern schnitt sich Ruaavin in die Hand. Die anderen staunten nicht schlecht, als sich auf ihrer Hand an genau derselben Stelle eine Wunde bildete. Ruaavin schmierte mit der Hand ein wenig ihres Blutes auf die Rinde des Busches und da passierte es schon. Auch wenn Fin es ihr dann noch gleich tat. Aus dem Boden erschien ein weiterer Dolch.

Auch ein Teilstück des Amuletts erschien wieder. Es schien einen Moment zu überlegen zu wem es schweben solle. Schließlich schwebte es auf Maria zu. Auch auf diesem Teil des Amuletts war eine Inschrift zu finden, die rückwärts gelesen folgendermaßen lautete: 'ob ihr bereit seid für Silvanus zu leben und notfalls zu sterben um das Gleichgewicht der Natur zu halten'. Als Ruaavin und Maria die beiden Amulette etwas näher zusammenbrachten fingen sie an in einem grünlichen Licht zu leuchten.

Dolch 6 'NEUALBETTORG' - 'GROTTE BLAUEN'

Dort wo 7 seit Ewigkeit im Kriese stehn
vieles gehört vieles gesehn
aber stumm und taub auf ihren Plätzen stehn
wo Worte der Weisheit gesprochen werden
wo Frieden herrscht dort werde ich erscheinen

Die Lösung dieses Rätsels schien den Vieren nicht sonderlich schwer. Sie waren sich im Grunde genommen direkt einig, dass damit an sich nur der Druidenhain in der blauen Calaneth gemeint sei konnte. Also machten sie sich auf dorthin, zumal ein Sandsturm dabei war aufzuziehen.

Auf dem Weg zur Calaneth trafen die Vier aber noch auf ein Skelett, mit dem sie kurzen Prozess machten.

Schließlich ging es aber weiter zum Druidensteinkreis in der blauen Calaneth. Je näher sie dem Steinkreis kamen desto 'aktiver' wurden die Amulette und Dolche. Die Dolche erwärmten sich mehr und mehr bis es schon unangenehm wurde. Zudem schien auch der Steinkreis zu reagieren. Blitze zuckten dort und als sie den Steinkreis betraten schlossen sie auch den letzten offenen Durchgang mit Blitzen. Dann wurden sie von einem wohligen Gefühl erfasst und vor ihnen tauchte ein weiterer Dolch auf den Fin aufnahm und dann Camio gab nachdem er sich einmal mehr an der Schrift versucht hatte.

Dolch 7: 'REDNI' – 'IN DER'

Im dunklen Gebüsch nördlich der Ausgestoßenen
umgeben von Dornen stehen 3 steinerne Bäume
in Form eines Dreiecks bewacht vom Rudel der Nacht
sucht mich dort

Auch ein weiteres Teil des Amuletts zeigte sich und schwebte auf Camio zu. Es handelte sich um den Amulettteil der Erde. Die Inschrift auf dem Amulett lautete 'wir sollen den Weg der 4 Elemente gehen, jeder von uns steht für'. Bei dem Dolch wusste Camio sofort, dass der Dornenwald gemeint war und er meinte auch den genauen Ort zu kennen, in einem Bereich des Dornenwaldes, in dem sich Werwölfe herumtrieben. Das machte allen ein wenig Sorge, schließlich konnten diese durchaus unberechenbar werden. Fin ließ Amadahy, die ihn inzwischen begleitete, in der Sicherheit der Calaneth und sie machten sich auf gen Dornenwald. Fin ritt wieder auf Camios Rücken, inzwischen war er gar nicht einmal schlecht darin sich auch gut auf dem Rücken dieses großen Schreckenstigers festzuhalten.

Vor dem Eingang in den Düsterwald stoppten sie. Über ihm tobte ein Gewitter. Fin stieg ab und Ruaavin, Camio und Fin machten sich bereit den Wald zu betreten. Obwohl Fin und Camio einige Zauber wirkte, um sich gegen die vor Ihnen liegenden Gefahren zu wappnen wollte Ruaavin davon nichts hören. So betraten sie dann den Düsterwald und mit Camio als Führer gelangten sie an einen Hang, den sie herunterklettern mussten. Während Camio und Ruaavin vorsichtig den Hang hinunterglitten verwandelte sich Fin in einen Falken und nahm den Luftweg. Als sie unten waren folgten sie weiter Camio ... ein Fehler wie sich zeigte. Etliche Angriffe von Worgen und Werwölfen später, die Camio und Fin zurückschlugen meinte Camio, wenn wir irgendwo drei steinerne Bäume sehen würden wäre das gut. Dann wären wir richtig. Ruaavin war es, die mit ihrem Amulett die drei Bäume fand. Ein weiterer Dolch erschien vor ihnen.

Dolch 8: 'RESSAWTHCUSMRUTS' – 'STURMWASSERBUCHT'

In herrlicher Pracht
ins Wasser gebracht
suche ich im Felsen wo Opfer gebracht
und süß und Salz vermischt

Wieder gab Camio zu verstehen, dass er den Ort kennen würde und auf eine zweifelnde Nachfrage von Fin meinte er, diesmal sei er sicher. Es tauchte auch ein viertes Amulettstück auf, welches auf Fin zuschwebte. Ohne wirklich überrascht zu sein, dass das Element Luft ihn gewählt hatte nahm er es an sich. Aus ihm stand geschrieben: 'ein Element denn ihr seid meine ersten vier Wächter besiegelt es am alten Pilzkreis im Beisein eines euch allen bekannten Freundes'. Da sie es eilig hatten den Düsterwald zu verlassen wegen der vielen Angriffe durch Worgen und Werwölfe machten sich die drei auf den Weg. Sie erreichten an einer anderen Stelle eine Leiter, die nach oben führte, der Hang des Hinweges war zu steil um ihn einfach zu erklimmen. Fin wandelte sich wieder in einen Falken und flog hinauf und wartete oben auf dem Geländer sitzend auf die anderen. Camio schulterte Ruaavin, die wieder als Wolf unterwegs war, mit ein paar Schwierigkeiten und kletterte dann hinauf. So betraten sie eine Höhle, die sie durch einen anderen Ausgang zum Düsterwald führen sollte. Die Spinnen, die so dumm waren sich ihnen kämpferisch in den Weg zu stellen grillten Camio und Fin mit ihren Sonnenkörpern gut durch. Beide waren sich einig gemeinsam ein unschlagbares Kampfduo zu bilden. So erreichten sie letztendlich wieder den Düsterwald, der friedlicher wirkte als vorher. Alle durchflutete das Gefühl, dass die Natur zufrieden mit Ihnen war. Sogar das Gewitter hatte aufgehört.

Als nächstes hieß es also sich aufzumachen zur Sturmwasserbucht. Tja, Fin war das Fahren auf Schiffen inzwischen durch seinen langen Weg gewohnt. Im Gegensatz dazu schien es Ruaavin und Camio da nicht so gut bei zu gehen. Fins Vorschlag dorthin zu schwimmen scheiterte an der Tatsache, dass Ruaavin meinte sie könne keine Wasserform annehmen, also gab es nur das Schiff. Nachdem sich Ruaavin, zur Überraschung beider in einem Gebüsch, etwas anderes angezogen hatte konnte es weitergehen. So buchten sie eine Passage auf einem Schiff und fuhren über zur Sturmwasserbucht. Ein Unterfangen bei dem Camio mehr Zeit über der Reling verbrachte als tatsächlich dahinter. Alle waren froh endlich anzukommen, sogar Fin.

Auf dem Weg durch die Stadt der Freibeuter dort schienen diese die Druiden nicht zu bemerken. Sie wirkten alle irgendwie geistesabwesend, beinahe so, als wolle etwas nicht, dass sie dort bemerkt würden und eventuell in Schwierigkeiten geraten würden. So gelangten sie durch die Stadt und vor die Tore, wo sie sich zuerst in Richtung einer Höhle aufmachten, die … welch Wunder, nicht der richtige Ort war. So lasen sie nochmals die Inschrift des Dolches und waren sich einig am Meer suchen zu müssen. Dort angekommen entdeckten sie eine Höhle und da die Dolche scheinbar einverstanden waren wateten sie durchs Wasser dorthin und betraten sie. Dort durchschritten sie einen Wasserfall und gelangten in ein Heiligtum, das wohl sonst auch Umberlee geweiht war. Dort vernahmen sie eine Stimme, die zu ihnen sprach und ihnen sagte, dass die Amulette einen Grund gehabt hatten sich für jeden einzelnen zu entscheiden und wir sollten diesen ergründen. Also grübelten sie alle, wieso das entsprechende Element sie erwählt hatte.

Da Camio Fin mehr oder minder vorschob machte dieser den Anfang. Für Fin war das Ganze auch recht eindeutig. So meinte er ‘Zum einen diene ich ja schon seit ewigen Zeiten der Herrin über die Windgeister. Aber auch mein Wesen ist ebenso unstet wie der Wind. Es verschlägt mich mal hierhin und mal dorthin, ebenso wie den Wind. Und neugierig wie der Wind möchte ich auch das kleinste Etwas dieser Welt erforschen.‘ Die Stimme gab Fin zu denken, dass er so wäre wie ein Sturm in nur einer Richtung, er sei zu vertrauensselig und könne nicht das Schlechte in einem Wesen sehen, sehe immer nur das Gute. Allerdings sah und sieht Fin das nicht unbedingt als Fehler.

Ruaavin versuchte es als nächste. Ihr Element war das Feuer gewesen. Sie meinte, dies würde wohl bedeuten, dass sie ihrer Vergangenheit nicht so viel Raum lassen sollte, nicht zu großes Bedauern an Vergangenem spüren sollte. Und eventuell auch etwas spontaner zu werden, etwas was Camio und Fin im Überfluss an den Tag legten.

Schließlich wagte sich Camio an die Selbstanalyse. Sein Element war die Erde. Er meinte, er müsse wohl etwas bodenständiger werden und etwas mehr Gelassenheit an den Tag legen.

Im Grunde schloss sich die Stimme ihren Aussagen gegenüber an und es wirkte so, als wären die Antworten zu ihrer Zufriedenheit gewesen. Sie setzten dann auch mit geringfügigen Schwierigkeiten, wie der Tatsache auf die Fin hinwies, dass es an sich ja fünf Elemente gäbe, die auch nur teilweise den genutzten Elementen der Amulettstücke entsprechen, das Amulett zusammen und als dies getan war tauchte vor jedem eine Belohnung auf. Jetzt mussten sie nur noch für sich selber entscheiden, ob sie den Schwur, einer der Wächter von Silvanus werden zu wollen, eingehen wollten oder nicht.

--- Das Ende (dieser Geschichte)---

Svanya Kren - Klerikerin, Feldscherin und Draconi
Findriel Silvanis - grüner Druide und Feenfreund

Wer den Himmel auf Erden sucht hat im Erdkundeunterricht gepennt.
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#3

Pusteblume (Ruaavin) schrieb:

((Alles im Folgenden dargestellte, sind Bilder und Gedanken des Charakters - ihre Sicht und Interpretation und nur das. Außerdem enthält es durchaus OOC Wissen. Zur Prüfung selbst kann ich mich nur wenig äußern, weshalb ich einfach versuche Ruaavin und ihre Gedanken etwas zu skizzieren))


Eigenartige Begegnungen

Ruaavin war kaum einen Zehntag auf der Insel und noch völlig verstört, als die zwei Männer, Fin und Camio, bewaffnet und in Rüstung auf die sie zugingen und sie ansprachen. Sie stellten wilde Fragen und... es dauerte, bis Fin ihr alles in Ruhe erklären konnte, auch wenn sie es nicht verstand. Sie war keine Hüterin, war nicht wichtig auf der Insel und verfügte über keinerlei Macht wie diese beiden. Was hatte sie damit zu tun.. Sie diente Silvanus von ganzem Herzen und sie lebte Jahre lang im Wald und hörte ihm zu. Irgendwann fing sie an eben einfach dem Wald zu entworten, doch dies war für sie nichts besonderes.

Sie war skeptisch. Sie wollte dem Wald helfen, die Hüter unterstützen.. wollte, dass der Wald und die Hüter selbst ihr Gleichgewicht finden. Fin und Camio, sie waren beide noch so unerfahren und verspielt, wie zwei junge Bären, die das erste Mal Schnee sehen.

Nicht das sie nun soviel erfahrener gewesen wäre, bei weitem nicht. Beide hatten von der Welt mehr gesehen als sie und wussten weit mehr als sie. Doch eines hatte sie ihr Leben lang gelernt. Sie wusste, wie man zuhört. Und sie wusste ruhig zu bleiben. Und ihr war es um die Wälder viel zu ernst, dass sie so spielerisch mit dem Leben hätte umgehen können wie diese zwei. Doch gerade dann.. wenn sie auf dem Weg waren Hüter zu werden, würden sie genau diese Ernsthaftigkeit und Ruhe noch zu lernen habe.

Also wäre es dumm ihnen nicht zu helfen, denn wenn sie auch nicht viel zu geben hatte, so hatte sie doch die Gabe, dem Wald sehr genau zu lauschen und seine Gefühle interpretieren zu können.

Maria war noch einmal anders. Sie war dem Wald näher. Nicht so sehr Mensch oder Elf wie Camio und Fin. Auch Ruaavin wechselte ja nicht grundlos in die Gestalt der Tiere. Sie wollte nicht umgeben von dem Wald sein, nicht im Wald sein oder nicht über den Wald bestimmen.. sie war selbst der Wald. Früher zumindest.. und auch hier wollte sie wieder selbst zum Wald werden. Ein Teil von ihm sein und das konnte sie als Elfe weit schwere, als als Wolf. Es war in der Gestalt leichter zu hören und fühlen..

Maria war wilder als sie.. nicht wild im Sinne von "Fern der Zivilisation", sondern vielmehr konsequenter, nicht so blauäugig, wie Ruaavin, aber genau wie sie wusste sie zu hören und zu interpretieren. Ruaavin mochte sie.


Im Bann der Eiche

Wer war sie eigentlich.. Sie war jung. Hatte nicht viel von der Welt gesehen und kannte vieles nur über Geschichten. Sie hatte, nachdem sie von den Ihren getrennt wurde, viele, viele Jahre allein im Wald verbracht. in diesen 30 Jahren begegnete sie vielleicht ein oder zweimal ihrer Art und eine Hand voll Begegnungen hatte sie mit Menschen. In allen anderen Momenten war sie mit dem Wald allein. Sie hatte gelernt zuzuhören und hatte gelernt zu antworten. Sie führte keine Waffe, trug keine Rüstung und hatte nie eine Art von Ausbildung genossen. Sie war ein Stück des Waldes. und nutze, was er ihr gab.

Und vor allem gab er ihr Träume... Oder vielmehr Visionen, doch genau wie sie die Sprache des Waldes selbst interpertieren musste, so galt es auch diese Visionen zu interpretieren. Sie zeigten die Vergangenheit.. die Gegenwart und auch die Zukunft, doch diese Unterscheidung war nahezu unmöglich für sie mit ihren wenigen Jahren und fehlender Erfahrung.

Sie nutze den Wald.. die Umgebung.. oftmals unbewusst. Sie hatte nie getötet oder auch nur verletzt und selbst Tiere jagte sie selten. Wenn Menschen kamen, so schickte sie die Tiere fort. Sie ließ den Wald wachsen oder verschwinden, ließ Bären grollen oder Wölfe heulen. Ließ ein Gewitter aufziehen und es verschwinden.. und so musste sie den Menschen nichts antun und lotste sie durch ihren Wald wieder hinaus ohne ihnen auch nur einmal begegnet zu sein.

Auf Amdir hatte sie diese Macht nicht. Es war nicht ihr Wald. Auch wenn Calaneth sie immer freundlich, fast stürmisch begrüßte, so fühlte sie sich doch fremd. Sie war ein Teil des Waldes und akzeptiert, aber sie war nicht der Wald selbst.

Und seit dem letzten Gespräch mit Camio und Angriff auf den Menschen von Mirhaven, wobei sie immer noch nicht wusste, ob sie ihn am Ende eigentlich getötet hatte, auch wenn sie es vermutete, fühlte sie sich noch fremder. Als hätte sie all ihre Ruhe und Ernergie verloren und aufgebracht. Sie wandelte sich.. Die Waare in ihr begann zu kippen und das machte ihr Angst. Doch eben diese Angst wollte sie nicht, denn Angst gebiert Leid und Leid führt zu Hass.

Ihr Leben lang war sie unbekümmert gewesen.. nurn.. musste sie mit einem Mal mit so vielen Dingen interagieren und das überforderte sie. Vielleicht wurde sie auch einfach nur erwachsen....


Die Prüfung

Was also konnte sie. Was sollte sie und wieso brauchte man sie... Was wollte Silvanus, wenn das alles seine Prüfung war, von ihr?

Camio hatte es ihr gesagt.. sehr deutlich sogar: Wer war sie schon. Niemand.. sie konnte dem Wald zuhören, aber das war nun kein Kunststück, wenn man sein Leben lang in ihm wandelte. Welche Rolle sollte sie also spielen. Sie traute sich kaum zu Menschen oder selbst zu ihrem Volk hin, nur in Gestalt des Wolfes an der Seite von Caladuris. Sie konnte nicht kämpfen und die zwei Male, die sie gezaubert hat, war es vermutlich weit mehr der Wald, der zauberte, als sie selbst.

Ja... Sie hatte die Gabe zum Wald zu werden, ihn zu hören, wo selbst andere Hüter nicht genau genug hinhörten. Sie hatte die Gabe zu spüren und zu fühlen, zu beobachten und zu beeinflussen, doch eben diese dafür nötige Besonnenheit, Kraft im Geiste und Ruhe hatte sie mit dem vergossenen Blut verloren. Sie hatte ihre Reinheit verloren... war mit einem mal erwachsen und ob sie nun noch überhaut eine Hilfe bei all dem war, daran zweifelte sie stark...

Sie hoffte, dass zumindest der Wald sie noch verstand.


Die erste Aufgabe

Für sie waren die zwei immer noch Kindsköpfe, aber sie folgte. Ohne Schutz oder Zauber. Der Wald war ihr Schutz, doch dort, wo es hinging, war kein Wald. Vielleicht war es ihre Prüfung... Sie war doch der Wald und wo sie war, waren die Wege grün, eben weil sie sie ging. Was sie berührte erwuchs und erblühlte. Wo sie war, war der Wald, denn sie war der Wald.

Dies zumindest wünschte sie sich.

Es war dunkel und voller Geisterwesen, die von Fin und Camio mutig bekämpft wurden. Ruaavin war eher Beiwerk und schlechte Dekoration. Sie war keine Kriegerin und Kämpferin. Sie erspürte Dinge.. aber nicht in dieser Kälte und Höhle. Dennochb fanden sie wieder ein Stück des Puzzles und konnten den Weg weitergehen, wenngleich Fin mit der neuen Aufgabe förmlich zusammenbrach und entmutigt wirkte. Auch ihre Versuche ihn aufzubauen halfen nicht viel.


Die zweite Aufgabe
Es ging nach Andorien, in die weite Ebene und auch wenn sie Camio und Fin vor sich hatte, die Wesen, die sie dort bekämpften, waren alles andere als harmlos und durchaus furchteinflößend. Dennoch.. Ruaavin war in ihrer Gestalt und sie spürte etwas. Sie wusste nicht was, aber sie nahm etwas wahr, dessen Spur sie bis zu einem der Tempel verfolgte. Ausnahmsweise waren ihr die Art und Weise von Fin und Camio sogar recht. Sie hielt sie immer noch für Kinder, aber Kinder, die zu kämpfen wussten.

Schließlich waren sie dort, wo sie sein mussten und Rua rollte sich unter dem Baum zusammen. Sie wusste was zu tun war, während die anderen noch rätselten, aber sie wusste eigentlich nicht, ob sie wirklich dafür geeignet war. Ein unschuldiges, reines Wesen musste sein Blut geben. Sie war nicht mehr nur unschuldig. Sie hatte einen Menschen getötet. Sie tat es, um die Natur zu schützen, aber sie hatte Blut vergossen, was sie 130 Jahre lang hatte vermeiden können.

Dennoch schien ihr Silvanus wohlgesonnen zu sein und gewährte es.. Sie war selbst überrascht und unfassbar dankbar, dass ihr dieses eine Mal offenbar verzieh. Sie bereute es bitter.

Ihnen gelang die Aufgabe und weiter ging es nach Calaneth. Sie war gespannt was dort wartete, aber auch nervös, denn Camio und Fin als Hüter... jene zwei die sich vor Menschen und sogar in der Stadt verwandelten, die Spaß am Kampf hatten, die keine Geduld bewiesen, die.. Sie sorgte sich.


Die dritte Aufgabe

Die Art wiederholte sich und Ruaavin begann zu verstehen. Sie suchten die Dolche, um mit Hilfe der Inschriften weiterzugelangen, doch das eigentliche Ziel waren die Fragmente der Elemente, wovon sie das Feuer besaß. Wann immer sich ein neues Element auftat oder sie sich den anderen Elementen näherte, begann sich ihres zu erwärmen.

Es ging in den Dornenwald, Camios Heimat. Dunkel.. und vor allem überraschend dornig. Sie hatte erwartet dort auf Verkommenes zu treffen, doch solche Bestien, das hatte selbst sie überrascht. Seine Heimat war bösartiger, als sie es für möglich gehalten hatte, was erneut ein eher zweifelhaftes Licht auf den Druiden warf. Und dennoch, dank der beiden Krieger, einer davon die Bestie selbst, gelang die Aufgabe erneut.


Das Opfer

Es folgte ein weiterer Schritt, der vermutlich letzte, denn nur ein Fragment war noch übrig. Es ging an einen Ort, den Ruaavin wohl niemals freiwillig besucht hätte. Die Piratenbucht. Doch Es schien fast als seien Wald und Wind auf ihrer Seite. Als verhülle es sie förmlich vor Blicken und Menschen. Erneut waren es Camio und Fin, die sie schützend und die Kämpfe führetn. Doch nicht immer weil sie es wirklich mussten... es war ihr Wettbewerb und ihr Wunsch und.. oft hinterblieb bei Ruaavin nur ein Seufzen. Dennoch fanden sie den Ort, an dem Süß und Salzig aufeinander trafen. Wasserfälle mit Süßwasser stürzten in das salzige Meer und genau darunter war eine Höhle.. ein Ort Umberlees. Es war ein Ort voller Magie und Gedanken.. die vier Fragmente und Elemente passten dort in eine Art Halterung.

Jeder brachte sein Opfer. Das, wovon er am wenigsten besaß. Und es waren Momente, die zumindest in Ruaavin viele Gedanken auslösten.

Svanya Kren - Klerikerin, Feldscherin und Draconi
Findriel Silvanis - grüner Druide und Feenfreund

Wer den Himmel auf Erden sucht hat im Erdkundeunterricht gepennt.
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#4

Tod (Camio) schrieb:

Sie waren dem Ruf gefolgt und zu seiner Verwunderung nicht nur er, sondern auch Maria und Fin waren dort. Eine große Schar Tiere hatte sich eingefunden, vom Hasen bis zum Bär war alles vertreten. Nachdem man sich eingehend vergewissert hatte das keiner der anwesenden Druiden, vor allem irgendwie Camio, daran schuld war wandte man sich dem Schauspiel zu. Nach wenigen Momenten erklang eine stimme aus dem Nichts und ein riesenhafter Gargoyle trat aus den Schatten. Im ersten Impuls wollte der Wandler den fremden in seinem Wald angreifen wurde von Maria aber gebremst. Der Gargoyle ermahnte Camio er würde nun auf seine erste Prüfung gestellt um seine Kräfte für die nächste Zeit behalten zu dürfen, er müsse beweisen das in Ihm mehr stecke als nur rohe Muskelkraft. Das Wesen zerbarst in einige Steine und Stöcke und zurück blieb ein fein gearbeiteter Dolch der in filigranen Runen den Namen Nessiw trug. Darauf stand, kaum leserlich, jener Text:

zu 5 liegen wir hier , die köpfe rot die Füsse klein , 3 Wächter auf uns achten, unsere freunde braun und flink , kein Blut unser Lager besudeln darf

Das Rätselraten begann, vor allem da der Patron sagte man dürfe nicht alles wörtlich nehmen und gerade was oft böse aussehe wäre es nicht und dieser Kehrschluss ließe sich auf alles anwenden. Die Bären gaben Ratschläge das Sie auch sehr schnell wären wenn Sie es wollten, die Blumen raunten sie hätten schöne rote Köpfe, seien aber deutlich mehr als nur fünf. Schließlich kamen Sie darauf das der Mohn gemeint sein könnte, diese Pflanze war in Ihrer Reinform recht selten und Bären lebten dort viele. Camio bot sich als Reittier an und so waren die Druiden recht schnell an der Adlerküste angekommen, hier mahnte die Schrift davor kein Blut zu vergießen und so näherten sie sich vorscihtig und leise dem Mohn. Dort angekommen fanden Sie eine reihe wertvoller Runen, scheinbar eine Belohnung für Ihre ersten richtigen schritte, hatten Sie doch sehr lange gebraucht um auf den Mohn zu kommen und hatten schon vielerlei obskures in Betracht gezogen. Auch lag dort ein zweiter Dolch, eben so gearbeitet wie der erste mit dem Namen Udtsednif, jener erzählte von Edlen tropfen welche auf Freude oder Leiden entstanden. Fin hatte sich sofort an den edlen tropfen festgebissen und schien fest entschlossen alle Kneipen Amdirs leer zu saufen mit seinen freunden auf der Suche nach weiteren hinweisen. Maria und Camio hingegen kamen eher auf Tränen und infolge dessen auf Edelsteine. Da alle drei miserable Handwerker waren und keinen Schimmer hatten wo so etwas wuchs machten Sie sich auf den weg nach Hohenbrunn in der Annahme in der Höhle dort könnte so etwas wachsen. Mitten auf dem weg davor war Camio gezwungen eine volle Bremsung hin zu legen, was Fin von seinem rücken warf und Maria arg durch rüttelte. Mitten auf dem Weg lagen Edelsteine, Königstränen und aus den Felsen raunte eine Stimme „Eishöhlen du dummkopf“ Camio war fast sicher die Stimme des Geistes Kale zu erkennen. Die drei schluckten schwer... Eisriesen waren nicht ganz ihre Liga.

Es war wie erwartet, er stieg mit Fin und Maria hinab in die Grotten der Eisriesen und alles in allem war seine einzige Aufgabe Prügel einzustecken. Er war körperlich der kräftigste von ihnen und konnte seine haut robust und zäh machen außerdem heilte er recht schnell. Es gab nur Dresche, am laufenden Meter wenn nicht von Eisriesen dann von Fallen. Doch in den Eingeweiden fanden sie schließlich den nächsten Dolch.

Der nächste Dolch:

Dolch 3 - 'UDSAW' - 'WAS DU'

Hoch in der Luft über allem erhaben
die Füße auf dem Boden
am Fuß des Tempels warte ich auf dich
nutze die Schwachstelle des Feindes rate ich dir

führte Maria, Fin und Camio zum Hochpass der Trolle. Alles in allem wunderte sich camio wie gut sie zurecht kamen, er hatte sich an die Zeiten zurück erinnert wo er im Schlepptau von Tiavin und Caladuris unterwegs war und sich mühen musste schritt zu halten und am Leben zu bleiben, nun stand er in erster Linie und kämpfte mit Sense und Klauen. Die Zeiten hatten ihn härter gemacht und mächtiger. Sein Rudel, seine freunde, das war es was Ihm kraft gab und was Ihm half, er liebte sie auf seine primitive unverfälschte weise, Maria, Fin... sein Rudel. Es flogen garstige kleine Witze neben Bolzen pfeilen und Steinen, genecke über Marias Hintern und camios Geruch... es fühlte sich richtig an und die Prüfung der Dolche brachte sie alle um so vieles näher zusammen. Sie fanden schließlich den weiteren Dolch:

Dolch 4 - 'REDNI' - 'IN DER'

Am verfluchten Ort, der einst in hoher Pracht lag,
weit vom Tageslicht entfernt,
bewacht von Geistern die verflucht zur Wacht
findest du mich bei dem Engel der mich bewacht
kommt nicht ohne die junge Druidin die kürzlich unfreiwillig nach Amdir gebracht

Die Suche nach den Dolchen geriet eine Weile in Vergessenheit, andere Probleme plagten Camio die er Malar und dessen Rachsucht verdankte. Als sich die Wogen um seinen Fluch und das Menschenopfer gelegt hatten richtete ihm Fin aus das die kleine Druidin sich mit Ihm treffen wolle und so kam es dann auch. Schon nach den ersten Sätzen sträubten sich camios Nackenhaare, das brauchte er noch eine die Ihm sagte wie man es machen muss. Die Perle war nicht wesentlich älter als er und bei weitem schwächer schien aber schon alle Erfahrungen der Welt hinter sich zu haben und verglich Fin und Ihn mit Kindern, das würde eine nette Zusammenarbeit werden. Unter vier Augen musste er Fin hoch und heilig schwören das die rote Wölfin keinen „Unfall“ haben würde und das er sich mit Ihr anfreunden solle. Zähne knirschend willigte er ein und so ging es dann schnell. Die Reise führte sie in die dunklen Auen, Maria war nicht dabei dafür aber Fin und Ru, es kostete Camio alle Beherrschung sich nicht von der kleinen klugscheißerin reizen zu lassen, mit dem belehrenden erhobenen Zeigefinger einer Großmutter nörgelte sie an allem von der Kampfausftellung bis hin zum anwenden von Zaubern, fror sich dann aber selbst die Nippel in den kühlen hallen unter der erde ab. Nach und nach musste er aber zugeben das sie ihn beeindruckte, zwar war Ihre Art ein Graus aber sie war hart im nehmen und für Ihre Freunde Loyal und scheinbar hatte sie genug Nerven sich näher mit Caladuris einzulassen... ob er entspannter werden würde wenn er regelmäßig ran durfte ?
Verhöhnt von Geistern und verwirrt durch zahllose Türen Gänge und verrostete Schlüssel fanden sie schließlich die Statue des Engels und ein weiterer Dolch erschien Ihnen.

Dolch 5 - 'TSHCUS' - 'SUCHST'

Von Großen bewacht liege ich im Schatten
am Eingang zum Reich der Schlangen,
ein Tropfen des Lebens gegeben
eines Wesens das unschuldig und rein nichts Böses gemacht
in Liebe freiwillig gebracht,
mich aus dem Sand befreit

Camio grinste breit, das klang nach Spaß ! In der wüste gegen die Schuppenköpfe, er hoffte das mehrere der Hüter sich anschließen würde zwar waren Ru und Fin auch sehr stark aber Maria oder Balgrid... oder gar beide, wären eine willkommene Erleichterung. Er rang sich ein Danke an Ru ab und sprach Ihr seinen Respekt aus, immerhin half sie ihm bei seiner Prüfung und sie war, was Disziplin und Ruhe anging, sein genaues Gegenstück also hatte auch diese Nörglerin ihren platz in der Welt verdient... mal sehen wie es weiter gehen sollte...

Svanya Kren - Klerikerin, Feldscherin und Draconi
Findriel Silvanis - grüner Druide und Feenfreund

Wer den Himmel auf Erden sucht hat im Erdkundeunterricht gepennt.
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